HELFER GESUCHT

Ohne Aufsicht kein Badespaß in Neubrandenburg

Auch wenn die Temperaturen es noch nicht andeuten, kommt der nächste Sommer bestimmt. Und mit ihm auch die Badesaison. Doch dafür sucht die Stadt noch händeringend nach Unterstützung.
Für die Betreuung der Strandbäder Augustabad (Foto), Broda und Reitbahnsee werden noch Bademeister und Rettungsschwi
Für die Betreuung der Strandbäder Augustabad (Foto), Broda und Reitbahnsee werden noch Bademeister und Rettungsschwimmer gesucht. (Archivfoto) Susanne Schulz
Neubrandenburg.

Einen lauen Sommernachmittag an einem der drei Neubrandenburger Strandbäder verbringen, die Füße ins Wasser halten und die Seele baumeln lassen – wer freut sich nicht darauf? Doch damit die Zeit am Strand und vor allem im kühlen Nass der Strandbäder Reitbahnsee, Broda und im Augustabad auch für Entspannung sorgt und ohne Gefahren von statten gehen kann, braucht es Bademeister und Rettungsschwimmer. Und daran mangelt es derzeit noch.

„Es fehlt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin für die Badeaufsicht, deshalb ist eine unbefristete Vollzeit-Stelle für den Bäderbetrieb ausgeschrieben“, sagt Neubrandenburgs Pressesprecherin Anett Seidel. Um genau zu sein, sucht die Vier-Tore-Stadt zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter für den Außendienst des Ordnungsamtes und für den Bäderbetrieb. „Wie auch im vergangenen Jahr ist es unser Bestreben, die Badeaufsicht an allen drei Strandbädern zu sichern“, erklärt Anett Seidel weiter. Im vergangenen Jahr konnte ebenfalls auf Grund von Personalmangel das Strandbad Broda erst später mit einer Badeaufsicht besetzt werden. Das wolle man in diesem Jahr vermeiden.

Ehrenamtliche vom DRK unterstützen Bademeister

Die Schwimmmeister aus dem Ordnungsamt rücken in der kühleren Jahreszeiten als Außendienstmitarbeiter Parksündern auf die Pelle. In den Sommermonaten sorgen sie dann an den Stränden der Stadt für die Sicherheit und Ordnung. Immer, wenn die weiße Fahne mit dem roten Kreuz draußen am Rettungs-Häuschen hängt, ist jemand im Einsatz. Manchmal kürzer, wenn es in Strippen regnet und niemandem der Sinn nach Abkühlung steht und manchmal, wenn die Sonne die Stadt in einen brühenden Hexenkessel verwandelt, auch länger.

Unterstützt werden die städtischen Bademeister bei der Strandabsicherung durch die ehrenamtlichen Retter des DRK-Kreisverbandes Neubrandenburg e.V. „Auch wenn wir es in den vergangenen Jahren immer wieder geschafft haben, eine Vielzahl ehrenamtlicher Rettungsschwimmer für die Strandbewachung zu gewinnen, ist der fehlende Nachwuchs auch zukünftig eine der größten Herausforderungen in unserem Verein“, erzählt Raik Lemke, Vorstandsmitglied des DRK-Kreisverbandes. Deshalb gebe es bereits seit geraumer Zeit eine Kooperation mit dem Neubrandenburger Schwimmverein, um „die jährlich über 2500 Einsatzstunden an den Strandbädern der Stadt mit ausreichend, qualifizierten Ehrenamtlern“ abzusichern.

Zusammenarbeit mit regionalen Schulen

Für die Nachwuchsgewinnung arbeitet der DRK-Kreisverband nach eigener Aussage intensiv mit den regionalen Schulen zusammen. „Im Rahmen des Projektunterrichtes ,Schule&DRK‘ erläutern wir den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten einer ehrenamtlichen Aktivität bei uns“, sagt Reik Lemke. Darüber hinaus versuchen sie auf öffentlichen Veranstaltungen, Plakaten oder sozialen Medien Interessenten auf die Wasserwacht aufmerksam zu machen. „Bedauerlicherweise ist das Interesse in der Bevölkerung, sich freiwillig, ehrenamtlich zu engagieren, sehr überschaubar“, äußert Raik Lemke.

Wer sich für die Stelle der Stadt interessiert, hat noch bis zum 21. Februar Zeit, sich auf diese zu bewerben. Dann endet die Bewerbungsfrist. Weitere Informationen findet man unter „Aktuelle Stellenangebote“ auf www.neubrandenburg.de. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich an den DRK Kreisverband Neubrandenburg e.V. wenden.

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