ZWISCHEN NEONAZIS UND NACHDENKLICHKEIT

Neue Version der "Kriegerin"

Blutige Rache, rechtsradikale Gewalt und harte Gewissenskonflikte: Das ist der Stoff aus dem "Kriegerin 2.0" gemacht ist. Der Film scheut weder brutale Szenen noch ruhige Töne. Schauen Sie ihn sich hier an.
Eine Szene aus dem Film "Kriegerin 2.0"
Eine Szene aus dem Film "Kriegerin 2.0" Ingmar Nehls
Neubrandenburg.

Kriegerin 2.0, Spielfilm, 11. Klassen vom Greifengymnasium Ueckermünde, Der Film läuft beim landesweiten Schulvideowettbewerb "Video macht Schule" am 22. Mai im Latücht

Worum geht’s?

Zwei Mädchen liegen am Strand von Ueckermünde. Das T-Shirt von Marisa (Jennifer Bassow) ist von Blut getränkt. Svenja (Marie Blechschmidt) hält die leblose Hand ihrer Freundin. Dann kommt Neo-Nazi Sandro (Tom Heinze). Er hat eine Pistole in der Hand und fordert Svenja auf, abzuhauen. Sie fahren in eine Plattenbauwohnung, wo die anderen der Nazi-Gang auf sie warten. Marisa soll nicht das einzige Opfer bleiben. Der Rachefeldzug fängt gerade erst an. Wird Svenja selbst zur Mörderin?

Einschätzung:

Die jungen Filmemacher haben sich an das Thema Rechtsradikalismus und Gewalt gewagt und ihre Sache gut gemacht. Die Darsteller spielen ihre Rollen glaubwürdig und mit einer erschreckenden Brutalität. Auf eine rasante Handlung folgt eine überraschende Wende, nach der sehr ruhige Töne angeschlagen werden. Der Kitschfaktor ist zum Glück gering. Die Geschichte fließt angenehm und ohne unnötige Längen dahin. Nicht nur wegen des Themas lohnt sich der Film, der an den Spielfilm „Die Kriegerin“ angelehnt ist.

Das Jugendmedienfest in Neubrandenburg findet vom 21. bis 23. Mai statt. An dieser Stelle veröffentlichen wir bis zum Ende des Jugendmedienfests jeden Tag einen Film samt Kritik.

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