DIENSTLEISTUNG

Neubrandenburger Taxiunternehmen wehrt sich gegen Vorwürfe

Ein Rentner behauptet, dass ein Taxi nicht lang genug auf ihn gewartet habe. Er verpasste deshalb einen Termin. Das Taxiunternehmen schildert die Sache anders.
Laut der Taxizentrale „Albatros“ habe deren Fahrer eine Viertelstunde auf seinen Fahrgast gewartet.
Laut der Taxizentrale „Albatros“ habe deren Fahrer eine Viertelstunde auf seinen Fahrgast gewartet. Monika Skolimowska
Neubrandenburg.

Ein Leser hatte sich beim Nordkurier darüber beschwert, dass ein gerufenes Taxi nicht auf ihn gewartet habe. Der auf den Rollator angewiesene Rentner verpasste nicht nur seinen Termin, sondern fühlte sich vom Unternehmen schlecht behandelt.

Frank Schmidt, Geschäftsführer der Funkzentrale „Albatros“, bedauerte den Vorfall vom Oktober, da 10 bis 15 Minuten Wartezeit eigentlich Pflicht für einen jeden Taxifahrer seien. Genau das sei der Grund gewesen, sich den Vorfall doch noch einmal anzusehen. Mittlerweile ist sich das Unternehmen sicher: Die Version des stehen gelassenen Fahrgastes stimme gar nicht.

Hätte der Taxifahrer auf sich aufmerksam machen müssen?

Helga Wesenberg, die in der Zentrale die Aufträge und Fahrer koordiniert, hat sich alles noch mal ganz genau angesehen. „Der Fahrer ist von 14.15 bis 14.30 Uhr vor der Tür gewesen“, versichert sie. Zwei Minuten vor seiner Abfahrt habe er sie noch informiert, dass der Fahrgast nicht da war und er wieder fährt, sagt sie.

Bleibt die Frage, ob der Taxifahrer den Fahrgast innerhalb dieser Viertelstunde in irgendeiner Form auf sich aufmerksam hätte machen können. „Unsere Pflicht endet an der Bordsteinkante“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Ronny Elsner. An der Haustür klingeln würden die Fahrer bereits seit Jahren nicht mehr. Die Berufsgenossenschaft habe zudem strenge Vorgaben. „Eigentlich dürfen wir nicht einmal aussteigen“, so Elsner.

Dennoch würden die rund 40 Fahrer, die unter „Albatros“ fahren, bei Bedarf den Gästen natürlich helfen. Gerade, wenn diese nicht so gut zu Fuß sind. Und in dem Fall des Rentners vom Datzeberg? „Wir wussten, dass ein Rollator mit dabei sein wird“, sagt Fahrtenermittlerin Wesenberg. Doch im Auftrag habe nicht gestanden, dass Hilfe benötigt werde, den Gehwagen aus dem Treppenhaus zu bringen.

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Kommentare (2)

Das Taxiunternehmen ist absolut unzuverlässig. Hier sind Mitarbeite beschäftigt, die den Ruf schädigen. Ich selbst wurde mitten in der Nacht von einem Fahrer versetzt, obwohl ich zu einem bestimmten Termin am Busahnhof sein musste und 45 Minuten vorher das Fahrzeug bestellte. Ich wartete vor der Haustür, aber kein Taxi kam. Auf telef. Nachfrage bekam ich im Hintergrund mit, das man den Fahrer inmittem eines Schäferstündchens wahrscheinlich gestört hatte und er demnächst komme. Nur durch das Benutzuen vom einem Privat PKW konnte ich den abfahrtbereiten Bus noch rechtzeitig errreichen.. So kann man nicht mit Kunden umgehen! Ich rate allen dei durch Albatros geschädigt wurden oder Nachteile erlitten eine Schadenersatzklage zu führen. Ich rate allen von diesem Unternehmen ab.

Fahre lange und Regelmässig mit diesem Unternehmen. Frequenz ist nicht hoch, aber war im zufrieden. Wenn man weis, was der Service beinhaltet.

Da klemmt es oft. Auch von Mitarbeitern ambulanter Pflegedienste erwarten manche Pflegekunden, dass sie beim verlassen der Wohnung doch den Hausmüll mit runter nehmen können. Diese Zugabe wird nicht erbeten und im Ablehnungsfall wird sich über mangelndes Herz des Pflegedienstes beschwert.

Am Ende landet man dann in der Lokalzeitung.....