HANS WANDER

Neubrandenburger Optiker-Legende stirbt in der Ostsee

Er ist vor Bornholm über Bord gegangen und später im Wasser treibend gefunden worden. Im Krankenhaus starb der 81-jährige Neubrandenburger.
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Hans Wanders Markenzeichen war sein Rauschebart.
Hans Wanders Markenzeichen war sein Rauschebart. Ingmar Nehls / NK-Archiv
Neubrandenburg.

Der 81-jährige Segler, der am Sonnabend vor Pfingsten vor der dänischen Insel Bornholm tödlich verunglückt ist, war die Neubrandenbruger Optiker-Legende Hans Wander. Das erfuhr der Nordkurier aus dem Umfeld der Familie. 

Wander hatte jahrzehntelang ein Optikergeschäft in Neubrandenburg, das inzwischen in jüngerer Generation weitergeführt wird. Zeitweise betrieb er auch eine Filiale im russischen Kaliningrad. Er war im Stadtgeschehen und in der Region eine geschätzte und vielseitig engagierte Persönlichkeit. Seine Passion fürs Segeln war vielen bekannt.

Noch ins Krankenhaus geflogen

Von der Polizei in Neubrandenburg hieß es, man habe zwar nicht, wie sonst üblich, die traurige Nachricht über den Tod den Angehörigen überbringen müssen, aber dennoch Kontakt zu ihnen aufgenommen. In dem Gespräch sei es um Formalitäten der Überführung des Verstorbenen gegangen, hieß es weiter.

Wander, der laut dem dänischen Militär leblos im Wasser treibend gefunden worden war, war unmittelbar nach einer Rettungsaktion ins Krankenhaus von Ronne auf Bornholm geflogen wurden. Dort war er verstorben.

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