PLÄNE FÜR EHEMALIGEN BAHR-MARKT

Möbelmarkt will noch vor Weihnachten eröffnen

In den ehemaligen Bahr-Markt am Nordrand der Viertorestadt soll bald wieder Leben einziehen. Aber vorher muss das Rathaus noch Hausaufgaben erledigen.
Andreas Segeth Andreas Segeth
Der Bahr-Markt in Neubrandenburg steht schon einige Zeit leer. Aber noch 2014 will der neue Investor öffnen.
Der Bahr-Markt in Neubrandenburg steht schon einige Zeit leer. Aber noch 2014 will der neue Investor öffnen. Bernd Wüstneck
Neubrandenburg.

Die Möbelmarkt-Kette Poco will noch vor Weihnachten eine Niederlassung in der ehemaligen Max-Bahr-Filiale an der Demminer Straße im Norden Neubrandenburgs eröffnen. Das sagte Regina Lange von der Abteilung für Stadtplanung im Rathaus bei der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. Das Gremium befasst sich mit dem Thema, weil an diesem Standort künftig Möbel statt Baumarktartikel verkauft werden sollen.

Dafür muss der Bebauungsplan geändert werden, weil das Einzelhandelskonzept der Stadt Neubrandenburg die Art der Handelsartikel pro Standort sehr genau festlegt. Das erfordert allerdings noch einige bürokratische Hürden, wie beispielsweise einen Beschluss der Stadtvertretung und die Einhaltung verschiedener Fristen, so dass es bis zur Vorweihnachtszeit eng werden könnte, erklärte Lange. Weil die Stadtverwaltung die Möbelkette aber unterstützen möchte, arbeite man derzeit an einem Vertrag mit der Poco Service AG, der eine rechtzeitige Eröffnung des Marktes absichern soll. Neben Wohn- und Büromöbeln sollen dort auch Lampen, Haushaltstextilien, Bodenbeläge, Tapeten und Wandfarben verkauft werden.

Der Praktiker- und der Bahr-Baumarkt in Neubrandenburg waren Ende 2013 von der Insolvenz ihres Mutterkonzerns erfasst und mit in die Pleite gezogen worden, obwohl sich beide Märkte selbst durch gute Zahlen ausgezeichnet hatten. Sämtliche Rettungsversuche waren gescheitert. Im ehemaligen Praktiker-Baumarkt im Bethanien-Center war vor wenigen Wochen eine Obi-Filiale eröffnet worden.

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