Neubrandenburg

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Lücke im Radwege-Netz geschlossen

Neuer Radweg fertig – ohne Radfahrer bei dem „Schietwetter“. CDU-Ratsherr Dieter Stegemann, Oberbürgermeister Silvio Witt und Bauleiter Detlef Kermas geben den Weg frei.  
Neuer Radweg fertig – ohne Radfahrer bei dem „Schietwetter“. CDU-Ratsherr Dieter Stegemann, Oberbürgermeister Silvio Witt und Bauleiter Detlef Kermas geben den Weg frei.
Thomas Beigang

Da macht Radfahren endlich wieder Spaß – wenn es nicht regnet. Kurz vor Carlshöhe ist am Freitag ein nagelneuer Radweg seiner Bestimmung übergeben worden.

Ohne die Anwesenheit eines einzigen Radfahrers ist am Freitag ein 600 Meter langer neuer Radweg entlang der Carlshöher und Lindenhofer Straße zwischen Oststadt und Carlshöhe eingeweiht worden. Das Fehlen von Radlern, die den Weg testen könnten, lag indes wohl an dem regnerischen Wetter, bei dem niemand Lust hatte, aufs Rad zu steigen. 65 000 Euro hat die Sanierung der Wegstrecke gekostet, so Oberbürgermeister Silvio Witt. Der CDU-Stadtverteter Dieter Stegemann, der hier ganz in der Nähe wohnt, lobte die zügige und gute Arbeit des Neubrandenburger Straßenbauunternehmens NST.

Burg Stargard ist jetzt wieder ein Stück näher gerückt, nachdem seit Mai der Abschnitt zwischen Carlshöhe und Lindenhof von Radfahrern auf deren eigenem Weg genutzt werden kann. Witt zeigte sich optimistisch, dass auch bald das noch fehlende Stück Weg zwischen Lindenhof und Burg Stargard in Angriff genommen werden kann. Dafür sei zwar der Landkreis zuständig, aber auch der könne wohl nur beginnen, wenn das Land Mecklenburg-Vorpommern die Angelegenheit mit Geld fördert, hieß es. In der Vergangenheit – vor Bau derRadwege – hatten sich immer wieder Radfahrer darüber beklagt, wie gefährlich es sei, die Kreisstraße zwischen Burg Stargard und Carlshöhe unter die Pneus zu nehmen. Rathaus-Chef Witt wies bei der Gelegenheit am Freitag auf den kürzlich in Neubrandenburg ins Leben gerufenen „Fahr-Rat” hin, der von der Verwaltung bei Planungen einbezogen wird. „Das Verständnis füreinander ist gestiegen”, sagte Witt.