ZUM OPFER GEMACHT

Lisa wird gemobbt

Wie es ist, wenn einem das Leben von anderen zur Hölle gemacht wird? Wie ist es, ausgegrenzt zu sein - von anderen verspottet, geschnitten, verletzt? Antworten darauf will der Film "Hey - du Opfer" geben. Schafft er das? Schauen Sie ihn sich hier an und urteilen Sie selbst.
Eine Szene aus dem Film "Hey – du Opfer"
Eine Szene aus dem Film "Hey – du Opfer" Ingmar Nehls
Neubrandenburg.

Hey – du Opfer, Dokumentation, Projektgruppe „Spielpforte“ Klasse 9, Albert-Einstein-Gymnasium

Worum geht’s?

Lisa ist nicht in der Schule, denn sie hat eine Gehirnerschütterung. Ist sie wirklich gegen eine Tür gelaufen? Oder haben Bernd und Friederich etwas damit zu tun? Die beiden lassen keine Gelegenheit aus, Lisa zu mobben. Die anderen Schüler gucken nur zu und greifen nicht ein. Dann geht ein Streich der beiden Typen schief und sie fliegen auf die Schnauze. Wird Lisa ihnen helfen?

Einschätzung

Der Videogruppe ist es gelungen, das ernste Thema Mobbing nicht ins ungewollt Komische zu ziehen. Die Schauspieler kommen trotz der Kürze des Films glaubhaft herüber. Zwei Handpuppen kommentieren als Erzähler die Geschichte. Leider zu moralisierend. Das braucht der Film eigentlich nicht. Optisch wirkt der Clip wie eine Collage. Der Hintergrund ist eine Schultafel, auf der das Handlungsfenster abläuft. Die Handpuppen sind in einem weiteren Fenster zu sehen. Es gibt Pfeile und allerhand technischen Schnick-Schnack. Das ist vielleicht etwas zu verspielt. Insgesamt aber ein unterhaltsamer und lehrreicher Film.

Das Jugendmedienfest in Neubrandenburg findet vom 21. bis 23. Mai statt. An dieser Stelle veröffentlichen wir ab heute bis zum Ende des Jugendmedienfests jeden Tag einen Film samt Kritik.

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