Straßenverkehr
Kritik an gefährlicher Kreuzung in Neubrandenburg nimmt zu

Die Kreuzung Friedrich-Engels-Ring/Rostocker Straße gerät weiter in die Kritik.  Ratsherr Roman Oppermann (kleines Bild) macht sogar eine Forderung auf. 
Die Kreuzung Friedrich-Engels-Ring/Rostocker Straße gerät weiter in die Kritik. Ratsherr Roman Oppermann (kleines Bild) macht sogar eine Forderung auf.
Thomas Beigang

Der Neubrandenburger Stadtvertreter Roman Oppermann (SPD) fordert, die gefährliche Kreuzung auf dem Engelsring in Richtung Rostocker Straße zu entschärfen. Statt „Rotlicht-Blitzer“ schlägt er aber eine neue Lösung vor.

Der Neubrandenburger Ratsherr Roman Oppermann (SPD) hat sich für eine Veränderung der Ampelphasen an der Kreuzung Friedrich-Engels-Ring/Rostocker Straße eingesetzt. Der Stadtvertreter gab den zahlreichen Kritikern recht, die diese Kreuzung für gefährlich halten, weil für die geradeaus fahrenden Autos schon Rot gilt, wenn die rechts abbiegenden Fahrer noch bei Grün weiter rollen dürfen.

Gefahr für Fußgänger

„Bestimmt drei Sekunden“, so Oppermann, der täglich auf dem Weg zur Arbeit die Kreuzung als Fußgänger oder Radfahrer passiert. Das sorge nicht nur für Unsicherheiten, sondern erhöhe auch den Druck für die in die Rostocker Straße Abbiegenden, noch mal richtig aufs Gaspedal zu treten, so der Stadtvertreter. „Und im Ergebnis fahren die dann oft bei gelber oder roter Ampel über die Kreuzung“. Fußgänger müssen hier extrem aufmerksam sein, appelliert der SPD-Ratsherr an die Neubrandenburger.

Oppermann fordert, wenn schon kein „Rotlicht-Blitzer“ an der Kreuzung installiert wird, endlich eine Synchronschaltung für die Ampeln einzurichten. „Wenn die Ampel Rot zeigt, muss das für alle Spuren gelten – egal ob geradeaus weiter oder rechts abbiegend“, fordert der Neubrandenburger Konsequenzen von der Stadtverwaltung, um gefährliche Situationen zu vermeiden.