JUGENDMEDIENFEST IN NEUBRANDENBURG

Junge Filmemacher treffen sich zum Wettstreit

Junge Filmemacher wagen sich an starke Themen wie Mobbing, Rechtsradikalismus und Flucht. Zum Teil haben sie eigene Erfahrungen gemacht, die verarbeitet werden. 
Du Anh Nguyen und Arman Amani haben ihre Geschichte des Ankommens in Neubrandenburg in einem Dokumentarfilm erzählt.             
Du Anh Nguyen und Arman Amani haben ihre Geschichte des Ankommens in Neubrandenburg in einem Dokumentarfilm erzählt.   Ingmar Nehls
Neubrandenburg.

Die Entscheidung, welcher Film den landesweiten Schulvideowettbewerb "Video macht Schule" gewinnen wird, dürfte schwerfallen, sagt Jurorin Annett Freier. Jedes Jahr würden die Filme an Qualität zulegen. Was im Kino Latücht auf der Leinwand flimmert, sei High-Level.  "Das liegt auch in der Kontinuität von professioneller Begleitung durch Medienprofis", ist sich Filmwissenschaftlerin Annett Freier sicher.

Auch die beiden Neubrandenburger Schüler Du Anh Nguyen und Arman Amani haben Unterstützung bekommen, um ihre Geschichte des Ankommens in Neubrandenburg in einem Dokumentarfilm zu erzählen. Du Anh Nguyen stammt aus Vietnam, Arman Amani aus Afghanistan. In der Doku sprechen sie über ihr Heimatland und über das Leben hier in Mecklenburg. "Andere Jugendliche haben Interesse an unserer Geschichte", sagt Arman Amani. Wie er nach Deutschland geflüchtet ist, sei eine lange Geschichte. Vielleicht erzählt er sie in einem zweiten Film, denn die beiden Schüler haben Lust bekommen auf Filmemachen. Auch andere Schüler haben sich an schwere Themen wie Mobbing und Rechtsextremismus herangetraut. Besonders stark vertreten im Wettbewerb ist das Albert-Einstein-Gymnasium mit gleich sechs Filmen.

Am Freitag startet der Jugendvideowettbewerb "Die große Klappe".

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