BETRUG

Friedländer tauscht Spielgeld gegen echtes Geld

Ein polizeibekannter Mann wollte in Friedland mit Spielgeld offenbar echtes Bares ergaunern. Doch das Opfer wurde misstrauisch und reagierte schnell.
Ein polizeibekannter Friedländer wollte einen Senior mit einem „Spaßgeldschein” betrügen, mit dem
Ein polizeibekannter Friedländer wollte einen Senior mit einem „Spaßgeldschein” betrügen, mit dem rüstigen 78-Jährigen war aber absolut nicht zu spaßen. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Ein Betrugsversuch mit einem Spielgeldschein hat am späten Dienstagnachmittag für einen Polizeieinsatz in Friedland gesorgt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein polizeibekannter Friedländer einen 78-Jährigen auf dem Parkplatz einer Supermarktkette in der Riemannstraße angesprochen und diesen darum gebeten, einen Zwanzig-Euro-Schein in zwei Zehner zu tauschen, wie die Polizei mitteilte. Der Senior willigte ein, als er den Zwanziger aber in der Hand hielt, wurde er misstrauisch. Er bat eine Passantin, die Echtheit des Geldscheines zu überprüfen.

Tatverdächtiger konnte flüchten

Die Frau erkannte laut Polizei eindeutig, dass es sich um keinen echten Euro-Schein handelte. Der Tatverdächtige stand noch immer vor dem Supermarkt. Der 78-Jährige erkannte ihn, sprach ihn an und hielt ihn fest. Der mutmaßliche Täter konnte sich aber befreien und mit einem Fahrrad flüchten.

Aufgrund der guten Personenbeschreibung und Angaben von Zeugen konnte der Tatverdächtige namhaft gemacht werden. Es handelt sich um einen polizeibekannten 23-jährigen Deutschen aus Friedland.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland haben eine Strafanzeige wegen Betruges aufgenommen. Hierbei handelt es sich nicht um den Tatbestand des Inverkehrbringens von Falschgeld, da es sich um offensichtliches „Spaßgeld” handelt, welches auch als solches gekennzeichnet ist und im Internet frei erworben werden kann.

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