INTENSIVTÄTER

Flüchtling verkauft Marihuana an Polizisten

Er ist 19, kommt aus Sierra Leone, und er hat in anderthalb Jahren so viel Mist in Deutschland gebaut, dass er jetzt erst einmal in den Knast geht.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Ein Angeklagter aus Neubrandenburg stahl überall alles, was nicht niet- und nagelfest war. Zwischen den Diebstählen dealte er mit Drogen und geriet in Berlin ausgerechnet an einen verdeckten Drogenfahnder.
Ein Angeklagter aus Neubrandenburg stahl überall alles, was nicht niet- und nagelfest war. Zwischen den Diebstählen dealte er mit Drogen und geriet in Berlin ausgerechnet an einen verdeckten Drogenfahnder. Ingo Wagner
Neubrandenburg.

Dieser Flüchtling wird von Deutschland wohl nur noch die Neustrelitzer Jugendanstalt sehen und danach fliegt er raus. Der 19-Jährige aus Sierra Leone hat in seinen gut anderthalb Jahren in Deutschland einige krumme Dinger gedreht. Für den jüngsten Vorfall ging es jetzt in den Knast.

Gleich ein Dutzend Vorwürfe machte Staatsanwalt Toralf Günther dem jungen Mann. Der reiste noch als Jugendlicher im August 2017 über Libyen und Italien in Deutschland ein – und schon wenig später ging der ganze Schlamassel los. Schwarzfahren, Hehlereien, Verstöße gegen das Ausländergesetz, Hausfriedensbruch und immer wieder Diebstähle und Handel mit illegalen Drogen.

Sechs Vorstrafen in anderthalb Jahren

Als der junge Mann im berüchtigten Görlitzer Park in Kreuzberg ein Tütchen verkaufen wollte, geriet er ausgerechnet an einen verdeckten Drogenfahnder. Der schnappte sich den kleinen Fisch.

Vor seinem Auftritt im Neubrandenburger Amtsgericht hatte er bereits sechs Vorstrafen, rekordverdächtig in der kurzen Zeit, die der junge Mann erst in Deutschland unterwegs war. Sein Asylantrag wurde schon im Herbst 2017 abgelehnt, dagegen legte der Flüchtling Beschwerde und Widerspruch ein. Mittlerweile ist auch das geklärt, der junge Mann kann abgeschoben werden.

Sofortiger Vollzug der Haftstrafe

Könnte – wäre da nicht der große Zaun um die Jugendanstalt in Neustrelitz im Weg. Dort sitzt der 19-Jährige in U-Haft und dort bleibt er auch. Das Gericht unter Vorsitz des Richters Jörg Landes verurteilte den Angeklagten zu einem Jahr Freiheitsstrafe ohne Bewährung.

Der Staatsanwalt wollte den 19-jährigen nicht wieder laufen lassen. „Der wäre doch sofort verschwunden”, begründet Richter Landes später das Urteil und den schnellen Haftbefehl. Bei dem Vorleben des Angeklagten, der zudem von Abschiebung bedroht ist, muss kein Richter ein Hellseher sein, um das Untertauchen in Berlin oder einer anderen Großstadt vorherzusagen.

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Kommentare (9)

Hier sieht man wieder deutlich was die BK mit ihren offenen Grenzen angerichtet hat. Dieser und viele andere Glücksritter hätten in Deutschland nie Asyl beantragen dürfen,da sie sichere Länder durchquert haben. ( Ein ehemaliger Richter des Bundesverfassungsgericht,hat das jüngst wieder kritisiert ). Hier wurde er aber in Watte gepackt und zum Dank wurde er kriminell ,was er wahrscheinlich vorher schon war. Diese Person noch als Flüchtling zu bezeichnen,beleidigt alle Flüchtlinge,die wirklich verfolgt oder bedroht wurden. Leider ist dass nur eine Minderheit. Alle anderen haben großzügig Asyl erhalten und lassen sich es hier gut ergehen. Da die Wirtschaft billige Arbeitskräfte braucht,haben die s.g Volksvertreter die Asylgesetze so verwässert,dass fast jede nicht anerkannte Person ein Weg findet,seiner Abschiebung zu entgehen.

Nicht rum meckern über die Volksvertreter sondern selbst als Kandidat antreten. Das geht auch ohne Partei. Und dann das System ändern. Meckern können nur faule.

Sie unterstellen also dem mündigen Bürger der solche Zustände nun anprangert, dass er die jetzigen "Volksvertreter" damals gewählt hat , um solche Zustände zu erzeugen. [Anm.d.Red.: Satz gelöscht, da Beleidigung.] Setzen Sie sich am besten wieder in die hintere Busreihe.

Warum werden solche Vögel noch ein Jahr lang auf Steuerkosten Fett gefüttert? Sofort abschieben und lebenslange Einreisesperre für Deutschland.

Man hat die Selektion versäumt Ein Dach über dem Kopf, und ein eignes Bett, auf unsere Kosten ekelhaft

Dann muß man alle entlassen, und ein neues System gründen, mit einer anderen Partei, eine stramme

„Der wäre doch sofort verschwunden” So ist das eben mit den sogenannten Flüchtlingen.

Endlich ein Richter, der klare Kante zeigt und sich nicht von traumatisierten Lebensgeschichten einlullen läßt. Nur, daß er nach Verbüßung seiner Haftstrafe sofort abgeschoben wird, kann ich all den Erfahrungen nicht mehr glauben. Dieses Land hat nicht mehr die Kraft, um sich von dem kriminellen Heer zu befreien, wenn ich sehe, daß man real existierende, hochkriminelle Familienclans mit Nadelstichen bekämpft und ständig Nachschub zum Entstehen von kriminellen Gangs und Clans unkontrolliert einreisen läßt.

Eigentlich möchte ich Ihnen zustimmen. Aber ich befürchte, daß dieses Land eine sehr sehr lange Zündschnur, dafür aber eine mächtige Ladung am Ende hat. Dtld. neigt immer wieder in das ein oder andere Extrem zu kippen.
Ausgewogene, vernunftbegabte, zukunftsgewandte Politik, wie es bspw. kleinere Länder pflegen (mir fällt DK ein) gibt es hier nicht. Vielleicht auch aufgrund unserer Größe (Bevölkerungszahl, Wahlen, polit. Stimmungen) ist es schwer, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, bevor sich der Furor Teutonicus wieder die Bahn bricht.