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DGB will mit Maifest der AfD ausweichen

Zum Demokratiefest war stets viel los auf dem Neubrandenburger Marktplatz
Zum Demokratiefest war stets viel los auf dem Neubrandenburger Marktplatz
Jörg Franze

Der Gewerkschaftsbund möchte das alljährlich stattfindende Demokratiefest diesmal nicht auf dem Neubrandenburger Marktplatzes abhalten. Schuld daran ist die AfD.

Das traditionelle Demokratiefest am 1. Mai in Neubrandenburg wird in diesem Jahr nicht auf dem Marktplatz stattfinden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will auf einen anderen Veranstaltungsort ausweichen, um sich den Platz im Zentrum der Viertorestadt nicht mit der AfD teilen zu müssen.

Zum Unmut der Gewerkschafter will die Stadt zwei Veranstaltern die Genehmigung erteilen, sich am 1. Mai dort präsentieren zu dürfen. Sowohl ein Antrag des DGB als auch einer der Partei Alternative für Deutschland (AfD) seien zeitgleich eingegangen, sagte Rathaus-Sprecher André Hesse-Witt.

Keine gemeinsame Basis mit der AfD

DGB-Regionalvorsitzende Gisela Ohlemacher gibt sich enttäuscht und spricht von fehlendem politischen Fingerspitzengefühl. Den Marktplatz mit der AfD zu teilen, komme nicht in Frage. Der 1. Mai sei der Tag der Arbeit, Themen wie soziale Gerechtigkeit und die Rechte der Arbeitnehmer sollten im Mittelpunkt stehen. Mit der AfD gebe es dazu keine gemeinsame Basis.

CDU-Ortsverbandsvorsitzender Frank Benischke hatte indes nach eigener Auskunft schon vor Monaten Gesprächsbedarf angemeldet, um zum Beispiel über den Ausschluss von Parteien zu diskutieren, aber auch über einen Stand, den die MLPD im vergangenen Jahr aufgebaut hatte.
 

SPD und Linke würden an anderen Ort mitziehen

In diesem Punkt stimmt ihm SPD-Ortschef Daniel Rogge persönlich zu, in der Partei gebe es da aber durchaus unterschiedliche Ansichten. Die SPD scheue nicht die Debatte mit der AfD, wenn der DGB als Veranstalter des Demokratiefestes aber an einen anderen Ort einlade, würden die Sozialdemokraten sicher mitziehen. Auch die Linken finden es nicht schlimm, ihren Stand zum 1. Mai anderenorts aufzubauen.

Die AfD hingegen erklärt, man sei auf den DGB zugegangen und habe Kompromissvorschläge gemacht, um mit allen Parteien, Vereinen und dem Veranstalter ein Fest der Demokratie zu feiern.

 

Kommentare (7)

Mit Faschisten kann man den 1. Mai nicht begehen. Und das die AFD Neubrandenburg dazu gehört konnte man ja an den Wahlkampf sehen. Der Kulturpark ist auch ein schöner Platz für den DGB.

die den Ersten Mai in Deutschland am 1. Mai 1933 zum gesetzlichen Staatsfeiertag bei voller Lohnfortzahlung eingeführt haben. Als den Tag der nationalen Arbeit. Mit einer Ansprache Adolf Hitlers vor Hunderttausenden auf dem Berliner Tempelhofer Feld, bevor dort später der größte Flughafen der Welt gebaut wurde. Der Versuch der Weimarer Republik, den 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag zu bestimmen, war bereits 1919 kläglich gescheitert.

Dort wurde schon 1890 als Arbeitertag begangen. Und das die Faschisten und alt und neu Nazis die Arbeiterbewegung missbrauchen ist ja nichts neues. Siehe AFD Neubrandenburg und AFD MV. Und noch ein Grund mehr mit allen Mittel dagegen vorzugehen.

die der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei im Januar 1933 zum Durchbruch verhalfen. Die meisten Stimmen holte die NSDAP übrigens in Ostpreußen, in Pommern und in Schleswig-Holstein. Und weniger in Süddeutschland, wie viele zu glauben wissen.

dass es in D eines Tages nur noch 2 politische Lager gibt - Republikaner und Demokraten - bringt mehr Effizienz in der Regierungsarbeit und das Gedöse der Parteien / Gewerkschaften wer mit wem nicht kann und kann wird ein Ende haben - - - das man mit ,,Faschismus,, im Kopf keinen 1ten. Mai feiern / keine starke Politik machen kann ist sehr wohl wahr aber auch dieses Phänomen wird mit der Zeit versiegen, dauert in MV alles nur etwas länger - - -

Ist doch super, die linken Verräter der Arbeiter und Arbeitslosen machen ihre eigene Feier unter sich und die AfD hebt die rote Fahne aus dem Dreck wieder auf und setzt sich für das deutsche Volk ein. Schon seit Jahren verkaufen und zerschlagen die Linken mit ihren NWO-Gewerkschaftern unseren Sozialstaat. Flüchtlinge werden unter ihrer Politik ins Land weiter ins gespühlt. Nun ist es an der Zeit, diesen Treiben ein Ende zu setzen. Die von den Geheimdiensten gesteuerte NPD macht woanders ihr Wanderung für die Antifa. Neubrandenburg 1.Mai die rote Fahne gehört dem deutschen Volk!

Wie behämmert muss man sein um so einen Mist zu Glauben. Mit Sicherheit auch eine der Idioten die immer noch auf die Lügen der AFD reinfallen. Dummes Zeug nach reden kann jeder aber sein Hirn einschalten und sich Enagieren nur die wenigsten.