AUSBILDUNGSMARKT

Bildet aus, Unternehmer! Schaut euch um, Jugendliche!

Wer noch keine Lehrstelle hat, muss nicht in Panik verfallen. Auch im September, Oktober oder November können junge Leute noch ins Berufsleben starten.
Im Landkreis Seenplatte gibt es noch viele unbesetzte Lehrstellen.
Im Landkreis Seenplatte gibt es noch viele unbesetzte Lehrstellen. Jens Kalaene
Seenplatte.

In der Krise ist die Bereitschaft, auszubilden, zurückgegangen, dabei ist Nachwuchsgewinnung gerade jetzt besonders wichtig, sagt Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur. „Mein Appell an die Unternehmen: Bildet bitte aus. An die Jugendlichen: Schaut euch um. Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen. Und eine duale Ausbildung ist das Krisensicherste, was man haben kann.“

Anfang August sei traditionell das neue Ausbildungsjahr gestartet. Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, müssten trotzdem nicht in Panik verfallen. „Es gibt noch viele interessante Ausbildungsplätze in der Seenplatte. Dass man nach dem 1.  August keine Ausbildung beginnen kann, ist ein Mythos.“

Zuschuss für Firmen mit vielen Lehrlingen

Ohne Probleme könne man die Ausbildung auch am 1.  September, am 1.  Oktober oder am 1.  November beginnen. Die Top  10 der unbesetzten Ausbildungsstellen: Koch, Verkäuferin, Kaufmann im Einzelhandel, Restaurantfachfrau, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Bäckerin, Elektroniker in Energie- oder Gebäudetechnik, Maurerin, Berufskraftfahrer, Kauffrau im Groß- oder Außenhandel, Hotelfachmann.

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ erleichtert Unternehmen das Ausbilden in der Corona-Krise. Arbeitgeber, die genauso viele junge Leute ausbilden wie vor der Krise, können einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro pro Azubi beantragen. Wer sogar mehr ausbildet als vor Corona, kann einmalig 3000 Euro bekommen.

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