POLIZEI

Autofahrer stirbt bei Unglück in Neubrandenburg

Ein 69-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in Neubrandenburg mehrfach über Bordsteine. Offenbar war er bewusstlos. Während Retter auf der Straße vergeblich um sein Leben kämpften, bremsten andere Fahrer nicht einmal.
Rettungskräfte in Neubrandenburg versuchten noch auf der Straße, den Mann zu reanimieren. Er verstarb kurze Zeit sp
Rettungskräfte in Neubrandenburg versuchten noch auf der Straße, den Mann zu reanimieren. Er verstarb kurze Zeit später. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Ein Mann ist am Montagmorgen bei einem Unglück in der Demminer Straße in Neubrandenburg gestorben. Der 69-Jährige überfuhr aufgrund gesundheitlicher Probleme gegen den Bordstein auf Höhe der Tierklinik, bis sein Wagen schließlich zum Stehen kam, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Ersthelfer alarmierten die Rettungskräfte und begannen sofort mit der Reanimation. Des Weiteren ließ sich feststellen, dass weitere Verkehrsteilnehmer es nicht für nötig hielten und einfach mit gewohnter Geschwindigkeit an der Unglücksstelle vorbeizufahren – obwohl ersichtlich war, das ein Mann auf der Straße reanimiert wird.

Demminer Straße halbseitig gesperrt

Bei Eintreffen von Rettungskräften und Polizei wurde der Fahrer dem Rettungsdienst übergeben und weiterhin reanimiert. Trotz der Wiederbelebungsversuche verstarb er kurze Zeit später am Unglücksort. Zur Art der gesundheitlichen Probleme machte die Polizei keine Angaben.

Während des Einsatzes war die Demminer Straße in Fahrtrichtung Altentreptow auf Höhe der Schimmelweg-Kreuzung für circa eine Stunde halbseitig gesperrt.

 

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Kommentare (2)

Ach da schau mal! In der Papierausgabe ist dieser Artikel voll von Hetze gegen alle Autofahrer, die nicht gehalten haben und den drei Erstversorgern ihre Hilfe angeboten haben.
Statt eines Lobes, wird da von unfreundlichen selbstgefälligen Menschen geschwafelt.
Dabei haben alle weiterfahrenden Fahrzeuge doch nur für eine Verhinderung eines mächtigen Staus und damit für freie Bahn für die Rettungsfahrzeuge gesorgt.

Fährt man langsam vorbei, gilt man als Gaffer. Was hindert weitere Ersthelfer in den Straßenverkehr kontrollierend einzugreifen, um Verletzte und direkte Ersthelfer zu schützen? Dass wer irgendwas festgestellt hat, gehört in die Rubrik "fehlende Zivilcourage". Wenn bei Unfallortabsicherung dann langsam vorbei fahrende Verkehrsteilnehmer maulen und schimpfen, hat man alles richtig gemacht.