Gewalttaten in Vorpommern
Angeklagter Afghane wurde schon einmal abgeschoben

Der Tatverdächtige bei Prozessauftakt am Landgericht Neubrandenburg
Der Tatverdächtige bei Prozessauftakt am Landgericht Neubrandenburg
Thomas Beigang

Er war schon abgeschoben, dann kam der er wieder nach Deutschland und soll im Nordosten drei Mal mit Stichwaffen andere Flüchtlinge attackiert haben.

Am Landgericht Neubrandenburg hat der Prozess gegen einen Mann aus Afghanistan begonnen, der dreimal andere Asylbewerber attackiert und verletzt haben soll. Dem 27-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Er soll im Juli 2017 im Streit in Anklam mit einem Messer auf einen Syrer eingestochen haben. Der Angeklagte erklärte vor Gericht die Tat mit Notwehr.

Angriffe mit Messer und Bierflasche

Im Sommer 2018 soll der Beschuldigte in einem Asylbewerberheim in Greifswald auf einen Mann aus Sierra Leone eingestochen haben und im Oktober am Museumshafen mit einer abgebrochenen Bierflasche auf Syrer losgegangen sein. Nach der dritten Tat kam er in Untersuchungshaft.

Der 27-Jährige stand wegen der ersten Tat bereits Anfang 2018 in Pasewalk vor dem Amtsgericht, das den Prozess wegen versuchten Totschlags aber an das Landgericht weitergab. Weil das Neubrandenburger Gefängnis geschlossen wurde, zum Prozess aus der Anstalt in Bützow vorgeführt.

Vor sechs Jahren, im Jahr 2013, kam der Mann zum ersten Mal nach Deutschland, strandete in München nach langem Irrweg über den Iran, die Türkei, Griechenland, Serbien, Ungarn und Österreich. Schlug sich von dort nach Hamburg durch, stellte erst hier seinen Asylantrag und wurde Mecklenburg-Vorpommern und Anklam zugeteilt.

Warum will er immer wieder nach Deutschland?

Ein halbes Jahr später ging es für den Afghanen zurück nach Ungarn, wo er erstmals den Boden der EU betreten hatte. Im Herbst 2015 reiste er mit dem großen Flüchtlingsstrom wieder ein und landete erneut in Anklam. Warum er so hartnäckig nach Deutschland strebt, wollte der Angeklagte nicht verraten. Große Probleme zu Hause. Welche genau? Schweigen! Und wie genau sein Flüchtlingsstatus jetzt heißt, ob abgelehnt oder geduldet, dies wisse er gar nicht.

Kommentare (6)

Was bezweckt Frau Merkel mit solchen Menschen hier - sich so zu verhalten, am Fussboden essen, Besteck ein Fremdwort - - Vom Grundsatzstellt sich die Frage: Was sollen wir mit diesen Menschen - Probleme und Kosten haben wir genug was nicht zu einem bequemen Leben reicht.

Die Frage , stelle ich mir von Anfang an, hier kann er sich austoben, und um sonst leben, ich mu mit meiner Rente haushalten

Also als Mensch würde ich so einen nicht mehr nennen.

Da hast Du Recht

Selbst in einer Psychiatrie wäre für so ein Individuum kein Platz

Kostenlos neutralisieren mit allen Dieben, von nah und fern einen schönes Wochenende