URTEIL

24-jähriger Messerstecher aus Neubrandenburg muss ins Gefängnis

Im Prozess gegen einen jungen Neubrandenburger nach einer blutigen Messerattacke hat das Gericht das Strafmaß verkündet.
Wegen einer lebensgefährlichen Messerattacke ist am Mitwoch ein Neubrandenburger berurteilt worden.
Wegen einer lebensgefährlichen Messerattacke ist am Mitwoch ein Neubrandenburger berurteilt worden. Bernd Wüstneck
Neubrandenburg.

Wegen gefährlicher Körperverletzung muss ein 24-Jähriger Mann aus Neubrandenburg für drei Jahre und drei Monaten im Gefängnis büßen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte am 21. Juni vor dem Datzecenter in Neubrandenburg seinem neun Jahre älteren Opfer lebensgefährliche Schnittverletzungen am Hals zugefügt hatte. Das Opfer überlebte durch eine schnelle Notoperation nach Einschätzung eines Gutachters nur knapp.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren gefordert und die Verteidigung des Mannes bat um einen Freispruch. Es habe nicht bewiesen werden können, so die Argumentation des Rechtsanwalts des Angeklagten, dass der 24-Jährige dem Opfer die Verletzungen zugefügt hatte.

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