Deutschland

Willig glaubt noch an direkten VfB-Klassenverbleib

Interimstrainer Nico Willig ist fest vom Klassenverbleib mit dem VfB Stuttgart überzeugt und glaubt auch an die direkte Rettung ohne Umweg über die Relegation.
dpa
Nico Willig
Soll den VfB Stuttgart vor dem Abstieg retten: Interimscoach Nico Willig. Foto: Christoph Schmidt
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«Ich glaube, mit dem Ziel, die Relegation zu sichern, gehen wir den falschen Weg», sagte der 38-Jährige bei seiner Vorstellung am Mittwoch. «Es geht darum, dass wir wieder in Bewegung kommen.» Für sein erstes Spiel als Bundesliga-Coach am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach kündigte der bisherige U19-Trainer der Schwaben Veränderungen in der Aufstellung an.

«Es geht darum, eine ständige Angriffsbereitschaft zu entwickeln, ein ständiges Online-Sein», sagte Willig. «Ich erwarte, dass wir Samstag gegen Gladbach auf den Platz gehen und angriffsbereit sind.» Offensivspieler Steven Zuber fällt für das Spiel aus, weil er im Training einen Schlag auf ein Knie bekommen hatte.

Außenverteidiger Pablo Maffeo wird indes auch Willig nicht mit der Mannschaft trainieren. Es sei die Entscheidung getroffen worden, dass der 21-jährige Spanier bis Saisonende nicht mehr mit dem Bundesliga-Team trainieren werde, sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. «Daran haben wir nichts geändert.»

Maffeo hatte unter Willigs Vorgänger Markus Weinzierl keine Rolle mehr gespielt und war wegen seiner mangelhaften Einstellung zuvor von VfB-Präsident Wolfgang Dietrich scharf kritisiert worden. Seit Anfang April darf der vor der Saison für neun Millionen Euro von Manchester City gekommene Rechtsverteidiger nur noch individuell trainieren.