KONZERN IN DER KRISE

Weiterhin keine Einigung zu Stellenabbau bei Lufthansa

Bei der Lufthansa gibt es weiterhin keine Vereinbarung zu Sparmaßnahmen beim Personal.
dpa
Lufthansa-Maschine landet in Frankfurt
Eine Passagiermaschine der Lufthansa landet auf dem Flughafen in Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa
Frankfurt (Main).

Das Unternehmen teilt mit, dass man mit den Gewerkschaften Ufo und Vereinigung Cockpit weiter intensiv verhandele, um möglichst noch vor der außerordentlichen Hauptversammlung an diesem Donnerstag eine Lösung zu erreichen.

Ursprünglich sollten die Gespräche am Montag abgeschlossen werden. Die fürs Bodenpersonal zuständige Gewerkschaft Verdi hat bereits klar gemacht, dass sie erst am Freitag und damit nach der Hauptversammlung weiter verhandeln will. Auf der Hauptversammlung entscheiden die Aktionäre über eine Kapitalbeteiligung des Bundes.

Der von der Corona-Krise hart getroffene Konzern hat wegen der dauerhaft geringeren Nachfrage den weltweiten Personalüberhang auf 22.000 Stellen beziffert. Davon entfallen rund 11.000 Stellen auf Deutschland. Bei den Verhandlungen sollen nun Maßnahmen vereinbart werden, um möglichst viele Mitarbeiter an Bord zu halten. Das sind zum Beispiel ausgeweitete Teilzeitmodelle und der Verzicht auf Gehaltssteigerungen und Zulagen.

© dpa-infocom, dpa:200623-99-529445/2

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