FÖRDERUNG FÜR FERKELERZEUGER

„Tierwohl”-Fleisch: 30 Millionen Euro für höhere Standards

Das Tierwohl-Label soll ab 2021 Schweinefleisch aus Produktion mit höheren Standards kennzeichnen. Die Initiative will dafür jetzt mehr Geld bereitstellen.
dpa
Schweinezucht
24 Prozent des Schweinfleisches in Deutschland soll derzeit nach Tierwohl-Standards erzeugt werden. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Berlin.

Lebensmittelkäufer sollen ab 2021 Schweinefleisch mit dem Tierwohl-Kennzeichen in den Kühlregalen finden. Wie die von Ernährungsbranche und Handel getragene Initiative Tierwohl vor der Grünen Woche mitteilte, startet im kommenden Jahr die dritte Projektphase der Initiative.

Bis 2024 sollen Ferkelerzeuger honoriert werden, wenn sie höhere Standards im Stall einhalten. Dafür sollen jährlich 30 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Finanzieren soll das der Lebensmitteleinzelhandel, der 2 Cent pro verkauftem Kilogramm Schweinefleisch zahle. „Unser Ziel ist die Schließung der gesamten Lieferkette von der Sauenhaltung bis zur Schlachtung bis 2024”, heißt es in einer Mitteilung der Initiative.

Die 2015 gestartete Initiative Tierwohl hat derzeit nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 70 Prozent bei Geflügel und 24 Prozent bei Schweinen in Deutschland.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Berlin

zur Homepage