VOR GEBERKONFERENZ

Müller: „Globale Zusammenarbeit” gegen Coronavirus nötig

Ein einzelnes Land wird die Ausbreitung des Coronavirus nicht stoppen können. International gemeinsames und koordiniertes Handeln ist gefragt.
dpa
Gerd Müller
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU)setzt auf eine international deutlich verstärkte Zusammenarbeit. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa
Berlin.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie setzt Entwicklungsminister Gerd Müller auf eine international deutlich verstärkte Zusammenarbeit.

„Covid-19 besiegen wir nur weltweit oder nicht. So wie es bei Pocken, Masern oder Polio gelungen ist”, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor der am heutigen Montag von der EU-Kommission geplanten Online-Geberkonferenz. Er hoffe, dass die Konferenz ihr Ziel von 7,5 Milliarden Euro im Kampf gegen das Virus erreichen werde. Von besonderer Bedeutung sei die Beteiligung von Unternehmen und Stiftungen an der Initiative. Nötig sei eine „globale Zusammenarbeit in einer völlig neuen Dimension”.

„Die WHO sollte etwa zu einem Welt-Pandemie-Zentrum werden mit einem globalen Forschungsverbund und einem gezielten Monitoring und Frühwarnsystem”, so Müller zur Rolle der Weltgesundheitsorganisation. „Und für die Zeit, wenn ein Impfstoff vorhanden ist, bereiten wir mit der globalen Impfallianz Gavi bereits eine weltweite Impfkampagne vor.”

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte die Geberkonferenz einberufen, bei der Staats- und Regierungschefs und Organisationen aus aller Welt Spenden zusagen können.

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