21 VERDÄCHTIGE IM FOKUS

BKA informiert über Aktion gegen kinderpornografische Videos

Nach einer bundesweiten Durchsuchungsaktion zu Videodateien, die sexuelle Gewalt an Kindern zeigen, wollen die Ermittler vom Bundeskriminalamt heute (11.00) in Wiesbaden über den Fall informieren.
dpa
Bundeskriminalamt
Bei der jüngsten Aktion gegen kinderpornografische Videos hatte das BKA mit Hilfe der Polizei in elf Bundesländern Wohnungen durchsucht. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
Wiesbaden.

21 Verdächtige im Alter zwischen 14 und 26 Jahren sollen diese Art von Videos über soziale Netzwerke weiterverbreitet haben. Das BKA hatte deshalb mit Hilfe der Polizei in elf Bundesländern Wohnungen durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel wie Computer und Datenträger sichergestellt. Festnahmen gab es keine.

In den vergangenen Monaten sei häufiger beobachtet worden, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einzelne Videodateien mit eindeutigen kinderpornografischen Inhalten über die sozialen Netzwerke teilten, hieß es am Wochenende in einer Mitteilung der Ermittlungsbehörden. Eines der weiterverbreiteten Videos zeige die Vergewaltigung eines Kindes durch zwei Jugendliche in einem Steinbruch mutmaßlich in Afghanistan.

Je vier der 21 Verdächtigen leben nach Angaben der Ermittler in Hessen und Nordrhein-Westfalen. Je zwei Tatverdächtige stammen aus Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen und je einer aus Rheinland-Pfalz, Bayern, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Die bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt angesiedelte Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) verfolgt Internetstraftaten bei noch ungeklärter Zuständigkeit in Deutschland und bei Massenverfahren. Sie ist erster Ansprechpartner des BKA in Wiesbaden.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Wiesbaden

zur Homepage