TROTZ CORONA-KRISE

Wird das Penzliner Burgfest gefeiert?

Penzlin unterhält mit dem Literatur- und Hexenmuseum zwei Kultureinrichtungen. Auch wenn es Corona bedingt an einer Stelle hapert, gibt es an anderer Stelle Hoffnung.
Das Burgfest in Penzlin lockt meist rund 5000 Besucher an. Findet es in diesem Jahr statt? Foto: Susann Salzmann
Das Burgfest in Penzlin lockt meist rund 5000 Besucher an. Findet es in diesem Jahr statt? Susann Salzmann
Penzlin.

Penzlins Bürgermeister Sven Flechner (WPL) rechnet trotz der Corona-Krise zwar nicht mit relevanten Steuereinbrüchen, geht aber davon aus, dass die Stadt wegen ausbleibender Besucher deutlich mehr Geld für das Museum für Hexenverfolgung und Alltagsmagie in der Alten Burg sowie das Literaturmuseum über den Homer-Übersetzer Johann Heinrich Voß aufbringen muss.

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Und das trotz Einsparungen: Da die Kultureinrichtungen in diesen Tagen nicht öffnen dürfen, spare die Stadt zum einen bei Betriebskosten, während die Mitarbeiter Überstunden abbauen – Kurzarbeit soll laut Flechner für die Mitarbeiter nicht angeordnet werden. Zum anderen gibt es auch weniger Ausgaben beim Personal: Laut Stadtchef war vorgesehen, einen zusätzlichen Mitarbeiter auf Basis einer Halbtagsstelle für die museale Arbeit zu schaffen. „Diese Stelle werden wir in diesem Jahr nicht mehr besetzen“, so Flechner.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es indes fürs Burgfest: Erst Ende Mai will Penzlin entscheiden, ob die Veranstaltung tatsächlich 2020 ausfällt. Das traditionell im August stattfindende Penzliner Burgfest ist über die Kreisgrenzen hinaus bekannt und lockt über das Festwochenende etwa 5000 Besucher an.

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