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Bauarbeiten

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Riesiger Strommast bei Krukow muss erneuert werden

An Mast Nummer 29 wird derzeit gewerkelt. Der 70 Meter hohe Stahlbau soll noch sicherer werden.
An Mast Nummer 29 wird derzeit gewerkelt. Der 70 Meter hohe Stahlbau soll noch sicherer werden.
Andreas Segeth

Bei Krukow wird an einem Strommast hantiert. Seile sichern das gigantische Stahlwerk. Erde ist aufgeschüttet. Was ist da los?

Direkt an der B 192 bei Krukow finden demnächst Arbeiten in schwindelerregender Höhe statt: Ein etwa 70 Meter hoher Strommast wird erneuert. Die Vorbereitungen laufen bereits – auf dem Boden. Wie ein Sprecher des Stromnetzbetreibers 50 Hertz dem Nordkurier mitteilte, wird der Mast im Zuge eines sogenannten Mastverstärkungsprogramms standfester gemacht. Heißt: Zuerst wird das Fundament des Mastes freigelegt und drumherum ein neues Fundament gebaut. Dann wird ein neuer Mast in Einzelteilen antransportiert und auf der Baustelle vormontiert. Schließlich wird der neue Mast um den alten herum gebaut, dann der alte antfernt.

Heißt das, der derzeitige Mast droht umzufallen? Im schlimmsten Fall Autofahrer unter sich zu begraben? Nein, keinesfalls, betonte der Sprecher. Im Rahmen des Verstärkungsprogramms werden insgesamt 150 Masten im Nordosten umgebaut, um deren Sicherheit zu erhöhen. Die Arbeiten betreffen Masten an Autobahnen, Bundesstraßen oder etwa Bahnstrecken.

In diesem Jahr nimmt sich das Unternehmen 50 Masten vor, einige davon in MV. Und darunter ist eben auch Mast Nummer 29 bei Krukow, der Strom von Altentreptow nach Möllenhagen leitet, und mit seinem Baujahr 1979 in die Jahre gekommen ist. Mit der Zeit ändern sich diesbezüglich auch die Anforderungen an die Sicherheit, sagte der Sprecher. Darauf reagiere man vorausschauend. Wie lange die Arbeiten noch andauern, ist unklar. „Ein paar Wochen” hieß es lediglich.