Jugendliche randalieren

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Polizei wehrt sich mit Pfefferspray

Platzhalterbild für Blaulicht-Meldungen online.
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Nahe des Bahnhofes in Waren sollen in der Nacht zum Freitag drei junge Männer randaliert haben, indem sie sich an Bauzäunen zu schaffen machten. Einer leistete bei der Personenkontrolle Widerstand gegen die Polizei.

Diese Randale mitten in der Nacht hatte gleich mehrfach Folgen: In der Nacht zum Freitag um 4.35 Uhr wurde die Polizei in den Bereich des Bauzaunes zwischen der Herrenseebrücke und Bahnhofstraße in Waren gerufen. Vorwurf: Dort wird an Bauzäunen randaliert. Der gesamte Zaun in diesem Bereich war bei Ankunft der Warener Beamten umgekippt. Von den Tätern zunächst keine Spur.

Pfefferspray eingesetzt

Das änderte sich während des Überprüfens der unmittelbaren Umgebung. Die Polizei stieß auf drei dunkel gekleidete Männer. Die Männer aus Waren und Umkreis im Alter von 23, 26 und 34 Jahren haben sich im Bereich des Bahnhofshofvorplatzes aufgehalten. Dabei waren zwei der Männer sehr unkooperativ. Bei der Personenkontrolle leistete der 26-Jährige laut Polizeiinspektion Neubrandenburg derart Widerstand, dass ein Polizeibeamter nicht umhin kam, Pfefferspray einzusetzen, um dessen Angriff abzuwehren. Der junge Mann muss nun nicht nur mit einer Anzeige wegen Widerstand ggen Polizeivollzugsbeamte erstattet. Das Zusammentreffen hat für den jungen Mann weitere Konsequenzen: Immerhin war er mit 1,62 Promille Alkohol im Blut unterwegs.

Strafanzeige erstattet

Da beim jüngsten Tatverdächtigen, dem 23-Jährigen, Betäubungsmittel entdeckt worden sind, muss dieser sich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Gegen das Trio wurde außerdem Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattet, da die Beamten bei der genauen Überprüfung festgestellt haben, dass insgesamt 44 Bauzaunfelder sowie drei Warnbaken umgekippt und in den Graben geworfen wurden. Der entstandene Sachschaden könne derzeit nicht beziffert werden.