Vollsperrung
Bus-Bergung auf A19 verzögert sich

Der Reisebus ist derart zwischen den Rändern des Straßengraben eingekeilt, dass eine Bergung schwierig werden könnte.
Der Reisebus ist derart zwischen den Rändern des Straßengraben eingekeilt, dass eine Bergung schwierig werden könnte.
Stefan Tretropp

Ein tschechischer Bus kam nahe der Abfahrt Güstrow von der Autobahn 19 ab. Das Fahrzeug wird am Ostersonntag aus dem Graben gehievt. Das bleibt nicht ohne Probleme.

Autofahrer auf der A 19 in Richtung Rostock müssen sich am Ostersonntag auf Verkehrsbehinderungen in Höhe der Abfahrt Güstrow einstellen. Verantwortlich dafür ist das Busunglück, das sich am Samstag an jener Stelle ereignet hat.

Beide Fahrbahnen der A19 in Richtung Rostock wurden am Sonntag wegen des verunglückten Reisebusses aus Tschechien rund um den Unfallort – wenige Kilometer vor der Abfahrt Güstrow – gesperrt. Ein Abschleppdienst rückte am Morgen an, um den Bus aus dem Straßengraben zu hieven. Die dafür notwendige Vollsperrung werde bis voraussichtlich 14 Uhr und damit länger als zunächst geplant andauern, heißt es aus der Einsatzleitstelle des Rostocker Polizeipräsidiums.  Bei der Bergung seien Probleme aufgetreten.

Der Verkehr werde aus Richtung Berlin kommend an der Anschlussstelle Krakow am See von der Autobahn abgeleitet. Die Umleitung U 13 führt zunächst auf die L 11 in Richtung Güstrow, danach auf die B 103 nach Klüß und schließlich auf die B 104 zur A19-Anschlussstelle Güstrow.  Die Bergung des Reisebusses könnte sich jedoch laut Rostocker Polizeipräsidium als schwierig entpuppen. Schließlich sei das Fahrzeug sowohl linker- als auch rechterhand zwischen den Grabenrändern eingekeilt. 

Weshalb der Reisebus mit den 14 unverletzt gebliebenen Insassen samstags kurz vor der Abfahrt Güstrow verunglückte, ist bislang immer noch ungeklärt.

Update 21.04.2019, 14 Uhr: Die A19 ist wieder frei.