Brandschutz
Förderverein in Klink soll Kinder-Feuerwehr aufbauen

Mit doppelter Motivation gratulierte der Klinker Bürgermeister Eckhard Knust dem Feuerwehrmann Frank Scheiding. Er ist nicht nur neuer Jugendwart, sondern wirkt auch im neugegründeten Förderverein, der sich insbesondere das Aufleben der Kinder- und Jugendarbeit auf die Fahnen geschrieben hat.
Mit doppelter Motivation gratulierte der Klinker Bürgermeister Eckhard Knust dem Feuerwehrmann Frank Scheiding. Er ist nicht nur neuer Jugendwart, sondern wirkt auch im neugegründeten Förderverein, der sich insbesondere das Aufleben der Kinder- und Jugendarbeit auf die Fahnen geschrieben hat.
Susann Salzmann

Der bereits im Juli 2018 gegründete Förderverein befindet sich noch in Gründungsphase. Im Frühjahr will er die Arbeit aufnehmen. Zu den Mammutaufgaben gehört, zusätzlich zur Wehr für Nachwuchs unter den Brandbekämpfern zu sorgen.

Michael Kirwitzke ist gerade einmal 34 Jahre alt und hat bereits das Ende einer Ära miterlebt. „Nach meiner Person kam nichts mehr”, erzählt der Wehrleiter der Klinker Freiwilligen Feuerwehr. Er trat mit 13 Jahren in die Feuerwehr ein und gehörte zu den letzten Jugendlichen, die feuerwehrtechnisch in Klink ausgebildet worden sein sollen. Nun, nach einer rund 15-jährigen Pause, soll sich das ändern. Im Bestreben, die Kinder- und Jugendarbeit voranzutreiben, steht ihm nun auch der 2018 gegründete Förderverein der Feuerwehr zur Seite.

Kirwitzke aber ist nicht nur Wehrführer, sondern gleichzeitig Mitglied im Vorstand des inzwischen 19-köpfigen Vereines. Insgesamt fünf Mitglieder agieren sowohl in Feuerwehr als auch im Verein. Letzterer verstehe sich als Unterstützer der Feuerwehr. Das erklärte Wolfgang Sckerl. Er gehört zur neuen Wählergemeinschaft „Unabhängige Bürger der Gemeinde Klink” (UBK). Ein Ziel der Wählergemeinschaft war es, einen Förderverein für die Wehr ins Leben zu rufen, ergänzt Sckerl. Mit ihm steht an der Vereinsfront ein Mann, der über 40 Jahren im Brandschutzvertrieb gearbeitet hat.

Jugendwart gewählt

Wehrführer Kirwitzke sieht die Zukunft zunächst in einer Kinderwehr. In einer Kinderfeuerwehr könnten sich schon die Sechs- bis Zehnjährigen organisieren. Um auf das neue Ziel aufmerksam zu machen, soll es im Frühjahr bei Vereinsmitglied und Unternehmer Oliver Kell ein entsprechendes Event geben. Das Konzept: mit Bannern werben, über Festivitäten mit entsprechenden Feuerwehrspielen neue Mitglieder begeistern.

Finden sich Kinder, könnte es mit den Löschzwergen bereits im Frühjahr losgehen. Feuerwehrtechnische Ausrüstung für die Ausbildung der Kleinen sei vorhanden, so Kirwitzke. Und mit der einstimmigen Wahl des 40-jährigen Frank Scheiding zum neuen Jugendwart hat Klink nun auch noch die letzte Voraussetzung für die Nachwuchsarbeit gemeistert. Auch Scheiding ist „nebenbei” im Förderverein organisiert und gilt mit 23-jähriger Feuerwehrroutine als Fachmann auf seinem Gebiet. „Für Unternehmungen mit den Kleinen fehlen uns aber die Mittel”, spricht der Wehrleiter motivierende Ausflüge etwa zur Berufsfeuerwer und eine kompakte Transportmöglichkeit an. Ein Einsatzfeld für den Verein, der die 25-köpfige Feuerwehr mit seinen 14 aktiven Einsatzkräften mit der Finanzierung dieser Dinge unterstützen möchte.