OHNE SCHWIMMWESTEN

Kinder saßen bei meterhohen Wellen im Kanu auf dem Kölpinsee

Die Warener Wasserschutzpolizei ist auf dem Kölpinsee auf besonders unvernünftige Wassersportler gestoßen. Mehrere Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren saßen bei Sturm ohne Schwimmweste im Kanu.
Vor dem Start zu einer Tour auf dem See rät die Wasserschutzpolizei unbedingt zum Blick auf eine Wetter-App.
Vor dem Start zu einer Tour auf dem See rät die Wasserschutzpolizei unbedingt zum Blick auf eine Wetter-App. NK-Archiv
Waren.

Vor Schlimmerem bewahrten die Beamten der Warener Wasserschutzpolizei am Montag einige Kanuten auf dem Kölpinsee zwischen Waren und Jabel.

Die Wassersportler wollten bei rund 60 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit vom Kölpin- in den Jabelschen See fahren. Keine gute Idee bei bis zu Windstärke 7. Auf dem Kölpinsee herrschten am Montag laut des Beamten André Wölki bis zu einen Meter hohe Wellen. Nicht seetaugliche Wassersportler sollten bei derartigen Wetterbedingungen schnellstens einen schützenden Hafen anlaufen, mahnte die Wasserschutzpolizei. Erst am Wochenende mussten zwei Segelboote mit gebrochenen Masten von der Müritz gerettet werden.

Keine Schwimmwesten

Bei der Begegnung mit den Kanuten versetzte die Kontrolleure noch eine weiterer Umstand in Entsetzen: mehrere Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren, die beim Kanu-Ausflug dabei waren, trugen keine Schwimmwesten. Gerade Eltern sollten bei derartigen Ausflügen stets darauf achten, dass ihre Kinder ständig eine Rettungsweste tragen. Fallen die Kinder ins unruhige Gewässer, könne sich die Situation ganz schnell dramatisch zuspitzen, so Wölki.

Freunde von Kanu und Co. sollten sich auch in den nächsten Tagen stets über die aktuellen Wetterbedingungen informieren. Zum Abrufen der Wetterdaten empfiehlt die Wasserschutzpolizei etwa kostenlose Wetter-Apps, die die Windstärke und mögliche Unwetter vorhersagen.

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