STREIT UM FESTIVAL

Fusion-Macher müssen mehr Ordner stellen

Die Fusion in Lärz rückt immer näher und noch immer gibt es Nachbesserungsbedarf beim Sicherheitskonzept. Langsam wird es knapp, denn an den vier Festival-Tagen soll einmal Neubrandenburg auf- und wieder abgebaut werden – bezogen auf die Zahl der Besucher.
Susann Salzmann Susann Salzmann
Am Freitag beschäftigt sich auch der Landtag mit dem Fusion-Festival.
Am Freitag beschäftigt sich auch der Landtag mit dem Fusion-Festival. Simon Voigt
Lärz.

Die Genehmigungsphase für das Fusion-Festival scheint sich zur Odyssee zu entwickeln. Anderthalb Wochen nachdem der Kulturkosmos-Verein als Veranstalter ein nachgebessertes Sicherheitskonzept einreichte, befinden sich die Unterlagen immer noch in Prüfung. Inzwischen könnte sich zusätzlich auch die angedachte Entscheidung vor Christi Himmelfahrt verschieben.

Grund dafür seien laut Marlen Siegmund vom Röbeler Ordnungsamt „Rückfragen und weitere Nachbesserungen”. Sie hoffe jetzt dennoch, dass eine Entscheidung zur Genehmigung noch vor dem 30. Mai verkündet werden kann.

Amt nennt keine Details

Martin Eulenhaupt, Chef des Kulturkosmos, zeigte sich stets überzeugt, dass das bereits einmal nachgebesserte Konzept nun zur Genehmigung führe. Nachfragen oder kleinere Änderungen sehe er als eher unproblematisch und lösbar an.

En detail sagte Siegmund mit Verweis auf das laufende Verfahrens nicht, welche Punkte konkret der Nachbesserung bedürfen. Laut Medienberichten wurde aber noch das Sicherheitskonzept im Katastrophenfall sowie eine möglicherweise zu gering kalkulierte Zahl der Ordner bemängelt. Die Bedenken der Polizei sollen aber nun jedoch ausgeräumt sein.

Landtag berät heute

Zwar betonte Eulenhaupt ebenfalls, dass er natürlich die Einigung mit den Behörden zur Fusion bevorzuge, allerdings behalte sich der Veranstalter den juristischen Weg vor. Weitere Hoffnung am Himmel keimt nun durch den Landtag auf. Der berät nämlich am Freitag auf Antrag der Linken zur Fusion.

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