BÜRGERMEISTERWAHL IN WAREN

Frage an die Kandidaten: Was tun beim Park-Problem?

Warener Bürger stellen Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten – mit dieser Serie will der Nordkurier den Wahlkampf der Bewerber begleiten und den Warenern eine Entscheidungshilfe für die Wahl im September an die Hand geben. Heute geht es um die Parkplatzsituation.
Parkplätze in Innenstadtnähe sind rar. Was tun?
Parkplätze in Innenstadtnähe sind rar. Was tun? Ingmar Nehls
Claudia Bergmann, Unternehmerin in Waren Foto: NK-Archiv
Claudia Bergmann, Unternehmerin in Waren Foto: NK-Archiv
In der Warener Innenstadt sieht es mit Parkplätzen nicht sehr rosig aus.
In der Warener Innenstadt sieht es mit Parkplätzen nicht sehr rosig aus. Archiv
Waren.

Claudia Bergmann ist Leiterin eines Gartencenters mit Standorten in der Gievitzer Straße, der Langen Straße und der Großen Straße in Penzlin. Zudem ist die Unternehmerin die Vorsitzende des Warener Innenstadtvereins. Claudia Bergmann stellt folgende Frage: „Mich würde interessieren, welchen Vorschlag die Kandidaten haben, wie die Parkplatzsituation in der Innenstadt gelöst werden kann. Auch im Sinne der Verkäufer und Angestellten, die in der Innenstadt arbeiten.“

Das sagen die fünf Kandidaten (in alphabetischer Reihenfolge):

Christian Holz (CDU): Um die Parkplatzsituation in der Warener Innenstadt zu entschärfen, müssen unterschiedliche Lösungsansätze kombiniert werden. Zum einen brauchen wir genügend innenstadtnahe Parkmöglichkeiten, beispielsweise durch die Errichtung eines Parkhauses auf bereits bestehenden Parkflächen. Dieses sollte dann auch ein Kontingent an Dauerstellplätzen für die Beschäftigten aus der Innenstadt bereithalten. Zum anderen müssen weitere Parkflächen entstehen, die durch ein attraktives Park-and-ride-System an die Innenstadt angeschlossen werden. Dies würde insbesondere bei Großveranstaltungen zur Entspannung der Situation beitragen.

Jörg Krüger (Einzelbewerber): Einwohner, Unternehmer in der Stadt und deren Angestellte müssen kostenlos parken können. Es ist ihre Stadt. Es soll nicht bestraft werden, hier zu leben und zu arbeiten. Bessere Anbindung der Busse, mehr Parkplätze, ein Parkleitsystem und Kurzzeitparken für Touristen würde die Situation entspannen. Eine bessere Trennung von Rad- und Fußwegen könnte die Benutzung des Fahrrads noch attraktiver machen.

Norbert Möller (SPD): Hierzu arbeitet die Stadtverwaltung bereits an perspektivischen Verbesserungen. Dazu gehört u.a. die Errichtung eines Parkhauses in Innenstadtnähe und ein zeitgemäßes Verkehrsleitsystem mit einer entsprechenden digitalen Ausrichtung und dem Einrichten von Smart-City Parkplätzen. Für unsere Verkäufer und Angestellten in der Innenstadt wird dann mit dem Parkhaus, neben den bereits vorhandenen Stellplätzen in Innenstadtnähe, eine weitere Möglichkeit zum Parken geschaffen.

Toralf Schnur (FDP/MUG): Ich werde die Parkplatzsituation im gesamten Innenstadtbereich innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre vollständig lösen, indem ich überhaupt erst einmal die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür schaffe, dass ein Bau eines Parkhauses im innerstädtischen Bereich möglich wird. Nach sehr Erfolg versprechenden Gesprächen mit zahlreichen Investoren ist jetzt klar, dass sich ein Parkhaus nur rentabel an einer Stelle in der Stadt betreiben lässt. Dieser Standort befindet sich auf den heutigen Parkflächen im Bereich der Post am Schweriner Damm in Richtung Altstadtcenter. Ein solches Parkhaus wird, um es finanziell machbar darzustellen, mindestens 300 Stellflächen umfassen müssen. Die mir bekannten Investoren wären auch bereit, einen Anteil für die Anwohner und die Angestellten zu annehmbaren Konditionen zur Verfügung zu stellen, damit eine wirksame Entspannung erreicht werden kann.

Thomas Splitt (parteilos): Errichtung eines Parkhauses am jetzigen Standort des Parkplatzes beim Ärztehaus am Kietz. Verkäufer und Angestellte erhalten eine Jahreskarte mit Chip gegen eine Jahresgebühr.

 

Haben auch Sie eine Frage an die Kandidaten, liebe Leser und Leserinnen? Dann melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse red-waren@nordkurier.de

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