Feuerwehreinsatz

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Brand in Müritz-Klinikum legt Küche zwei Tage lahm

Unter Atemschutz mussten die Warener Feuerwehrmänner in die Küche des Müritz-Klinikums, um den defekten Sicherungskasten zu löschen.
Unter Atemschutz mussten die Warener Feuerwehrmänner in die Küche des Müritz-Klinikums, um den defekten Sicherungskasten zu löschen.
Stephan Radtke

Starke Rauchentwicklung im Warener Müritz-Klinikum hat am Dienstag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Der Qualm kam aus dem Küchentrakt des Krankenhauses.

Feuerwehreinsatz im Warener Müritz-Klinikum: Dort hat es am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr eine starke Rauchentwicklung in der klinikeigenen Küche gegeben. Ein Schaltkasten, der sich im ersten Obergeschoss neben dem Küchentrakt befindet, schmorte vor sich hin und produzierte giftigen Rauch.

Während die Brandschutztüren ein großes Ausbreiten von Feuer und Qualm verhinderten, eilten Löschtrupps unter schweren Atemschutz zur Produktionsküche. „Personen waren nicht gefährdet“, zeigte sich Kliniksprecherin Jenny Beckert bereits in den ersten Einsatzminuten erleichtert.

Gemeinsam mit der Klinikleitung, Führungskräften von Feuerwehr und Polizei sowie hauseigenen Fachberatern wurde im Foyer ein Krisenstab gebildet. „208 Patienten und 180 Mitarbeiter befanden sich im Klinikum“, fasste Jenny Beckert zusammen.

Essen kommt aus Röbel

Zu diesem Zeitpunkt konnte der Angriffstrupp der Warener Feuerwehr den Brand mit Feuerlöschern erfolgreich bekämpfen. Ein Hochleistungslüfter wurde schließlich in Stellung gebracht, um die Räume vom Qualm zu befreien. Aber auch wenn der Brand schnell gelöscht werden konnte, standen nun andere Probleme auf dem Plan.

„Die Stromversorgung der Küche ist beschädigt und die Reparatur wird zwei Tage in Anspruch nehmen. So wurde kurzfristig auf eine kalte Küche zur Mittagsversorgung umgestellt. Am Abend gibt es einen frischen Eintopf, zubereitet im Röbeler Klinikum“, informierte Jenny Beckert.

Operationen konnten wie geplant erfolgen

Auch am Mittwoch werden sich Patienten und Mitarbeiter auf diese Prozedur einstellen müssen. „Ab Donnerstag sollte alles wieder normal laufen“, so die Kliniksprecherin. Sie zeigte sich am Dienstag erleichtert darüber, dass „die Alarmierungsfolge und die Zusammenarbeit sehr gut geklappt hat. Die Klinikleitung bedankt sich für das schnelle und umsichtige Handeln der Warener Feuerwehr sowie der eingesetzt Klinikmitarbeiter“, betonte Jenny Beckert. Der tägliche Klinikbetrieb lief nach dem Feuerwehreinsatz ohnehin normal weiter und geplante Operationen und Behandlungen konnten nach Angaben der Klinik routiniert durchgeführt werden.