FEUERWEHREINSATZ

Batterie in Warener Wohnheim explodiert

Mit einem ordentlichen Schreck wurden die Bewohner des psychosozialen Wohnheims in Waren geweckt. Ein Rauchmelder löste im Technikraum aus, doch die Feuerwehr musste keinen Brand bekämpfen sondern sich einem Gefahrguteinsatz stellen.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waren rückten mit 22 Einsatzkräften, drei Löschfahrzeugen, der Drehlei
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waren rückten mit 22 Einsatzkräften, drei Löschfahrzeugen, der Drehleiter sowie einem Einsatzleitwagen an. Stephan Radtke
Waren.

Mit lautem Piepen machte am Donnerstag gegen 6:30 Uhr ein Rauchmelder in der Warener Rosenthalstraße auf sich aufmerksam. Doch in der dritten Etage des psychosozialen Wohnheims der Diakonie loderten keine Flammen, dafür machte sich stechender Geruch von Batteriesäure breit.

Kurz zuvor war in einem Technikraum eine Batterie der Notstromversorgung explodiert. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waren rückten mit 22 Einsatzkräften, drei Löschfahrzeugen, der Drehleiter sowie einem Einsatzleitwagen an. Auch der Zugführer des Gefahrgutzuges (CBRN) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie ein Rettungswagen des DRK wurden durch die Rettungsleitstelle Neubrandenburg alarmiert.

Hochleistungslüfter blies giftige Dämpfe aus Gebäude

Während zwei Trupps unter schwerem Atemschutz zur Erkundung der Lage vorgingen, wurden gleichzeitig 34 Bewohner und Mitarbeiter des Diakonie-Wohnheims evakuiert. Bei knapp zehn Grad Celsius warteten die Männer und Frauen am Sammelplatz und beobachteten das Treiben der Einsatzkräfte.

Die defekte Batterie wurde durch die Einsatzkräfte ausgebaut und aus dem Gebäude transportiert. Ein Hochleistungslüfter sorgte für Frischluft und blies die giftigen Dämpfe aus dem Gebäude. Nach einer halben Stunde konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. Nach ersten Ermittlungen ist die Batterie durch einen technischen Defekt explodiert. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

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