NATIONALES NATURMONUMENT

Tausendjährige Eichen von Ivenack trotzen der Trockenheit

Die berühmten Bäume haben schon so manches Wetter erlebt. Wissenschaftler haben nun untersucht, wie die Pflanzen die jüngsten Sommer überstanden haben.
dpa
Besucher stehen vor den Tausendjährigen Eichen. Nach Einschätzung von Experten geht es den 800 bis 1050 Jahre alten
Besucher stehen vor den Tausendjährigen Eichen. Nach Einschätzung von Experten geht es den 800 bis 1050 Jahre alten Stieleichen im einstigen „Hudewald” („Hütewald”) im Tiergarten Ivenack erstaunlich gut. Bernd Wüstneck
Ivenack.

Die Ivenacker Eichen – Deutschlands erstes Nationales Naturmonument – haben die Trockenheit der vergangenen Jahre gut überstanden. Das hat eine Untersuchung durch eine Gruppe von Wissenschaftlern gezeigt, wie der Leiter des Forstamtes Stavenhagen, Ralf Hecker, erklärte.

An den Zuwächsen der Zweige und am Zustand der Blätter sei zu sehen, dass die fünf größten Stieleichen die trockenen Sommer 2018 und 2019 gut verkraftet haben. Genauere Ergebnisse sollen im Herbst vorgestellt werden.

Derzeit erlebt das Wildgehege, indem die bis zu 1000 Jahre alten Eichen stehen, einen Besucheransturm, wie Hecker sagte. Täglich werden um tausend Gäste in dem 75 Hektar großen Waldgebiet mit Damhirschen, Mufflons und Turopolje-Schweinen registriert. Die Ivenacker Eichen wurden vom Bund Deutscher Forstleute zudem zum Waldgebiet der Jahres 2020 und 2021 erklärt.

 

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Kommentare (1)

Mit gesundem Menschenverstand erkennt man, daß die Ivenaker Eichen wenige Meter ostwärts ( ca 200m) vom ca. 97ha großen Ivenaker See stehen. 250m in nordwestliche Richtung verläuft der ganzjährig wasserführende Zuckergraben. Was hat der Spaß denn gekostet.