AUF B104

Nach "Funken-Fahrt" durch Teterow ist deutliche Spur zu sehen

Ein Lkw war auf blanker Stahl-Felge von der A19 bis nach Teterow gefahren. Die Spur, die er hinterließ, ist deutlich zu sehen. Wie hoch ist der Schaden?
Simone Pagenkopf Simone Pagenkopf
Etwa zwei Zentimeter breit ist die Spur, die der Lkw durch Teterow zog – auch durch die frisch sanierte Bahnhofsstraße.
Etwa zwei Zentimeter breit ist die Spur, die der Lkw durch Teterow zog – auch durch die frisch sanierte Bahnhofsstraße. Simone Pagenkopf
Unterwegs auf blanker Felge war der Laster.
Unterwegs auf blanker Felge war der Laster. Polizei
Teterow.

Die Bundesstraße 104 in und um Teterow haben die Straßenmeister am Montag genau inspiziert. Dass dort ein Laster auf der blanken Felge darüber gefahren ist, ist nicht zu übersehen. Aber der Schaden sei nicht so groß, gibt Frank Polland, Leiter der Straßenmeisterei Teterow, ein Stück weit Entwarnung. Es sei vielmehr ein optischer Makel, den der Lkw-Fahrer in der Nacht zu Sonnabend hinterlassen hat.

Er habe nichts bemerkt, hatte der Lkw-Fahrer der Polizei gesagt, nachdem diese ihn in Teterow stoppte. Bei einem doppelt bereiften Fahrzeug könne das durchaus sein, meint ein Spediteur. Ob man aber nicht doch den Funkenflug im Spiegel hätte bemerken müssen?

Eine Reparatur sei nicht verhältnismäßig

Der Schaden an der Straße sei indes nicht groß. Eher als die gerade neu ausgebaute Bahnhofstraße in Teterow hätten da noch die älteren Straßendecken etwas abbekommen, sagt Frank Polland. Immerhin war der Reifen offenbar schon an der Anschlussstelle Waren an der A19 kaputt gegangen. Es wurde alles aufgenommen, gemacht werden müsse derzeit nichts. „Wir behalten uns aber trotzdem eine Schadenersatzforderung vor“, sagt er. Falls es doch noch Folgen geben sollte.

In der Regel werde die Fahrbahndecke bei Schadensfällen partiell oberflächlich erneuert. Klassisches Beispiel sei da ein Brand auf der Fahrbahn. Je nachdem, wie stark diese beschädigt wurde, fräst man die Deckschicht einige Zentimeter tief auf und tauscht sie aus, erklärt Frank Polland. Im jetzt vorliegenden Fall sei das aber nicht verhältnismäßig.

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