Jahresbilanz

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Rettungsstaffel beklagt Tod von drei Hunden

Das ehemalige Malchiner Betonwerk dient der Hunde-Staffel als Trainingsgelände.
Das ehemalige Malchiner Betonwerk dient der Hunde-Staffel als Trainingsgelände.
NK-Archiv

Für die Rettungshundestaffel „Vier Tore“ ist dieser Verlust besonders traurig. Es gab im vergangenen Jahr aber auch freudige Anlässe.

Der Tod kam plötzlich und unerwartet: Die in der Malchiner Feuerwehr organisierte Rettungshundestaffel „Vier Tore“ musste im vergangenen Jahr den Verlust von gleich drei Hunden verkraften. Ihr Tod habe besonders betroffen gemacht, „weil sie einfach noch nicht dran waren“, wie Zugführerin Beate Fibinger berichtete. Auch weil die Ausbildung eines Rettungshundes zwei bis drei Jahre dauere, schmerze dieser Verlust ganz besonders. Todesursache seien Erkrankungen wie ein Tumor gewesen.

Die Rettungsstaffel hat derzeit 13 geprüfte Hunde. Mit ihnen waren im vergangenen Jahr 19 Such-Einsätze absolviert worden, das waren weitaus weniger als in den Vorjahren. Einsatz-Gebiet der „Vier Tore“-Retter ist dabei ganz Mecklenburg-Vorpommern. Zu der Hundestaffel gehören 17 aktive Mitglieder, die im vergangenen Jahr insgesamt 16.084 Stunden ehrenamtlich für Einsätze und Ausbildung aufgebracht haben, wie Beate Fibinger in ihrem Jahresbericht darlegte. Es gab auch Grund zur Freude im vergangenen Jahr, zum Beispiel über die Sprengung des Müritz-Hotels in Klink. „Das war für unser Trümmer-Training eine reale Kulisse, in der wir sehr gut üben konnten“, berichtete die Zugführerin.

Hauptübungsgebiet für die Retter ist allerdings das ehemalige Malchiner Betonwerk, in dem die Hunde zwischen den Ruinen die „Trümmer-Rettung“ trainieren können. Hundestaffeln aus dem ganzen Bundesgebiet kommen hier zur Ausbildung.