NÄCHSTER VERHANDLUNGSTAG

Gericht setzt Prozess um Tod in Malchin fort

Mit einem Urteil ist jetzt frühestens im Mai zu rechnen. Bis dahin ist die Öffentlichkeit von den Verhandlungen ausgeschlossen.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Auf dem Hof hinter dieser Tür in der Malchiner Kreuzstraße hatte sich im Juni die schreckliche Tat ereignet.
Auf dem Hof hinter dieser Tür in der Malchiner Kreuzstraße hatte sich im Juni die schreckliche Tat ereignet. Torsten Bengelsdorf
Malchin.

Am Landgericht Neubrandenburg wird am Montag, dem 13. Januar, der Prozess um den sogenannten Wasserflaschen-Mord von Malchin fortgesetzt. Angeklagt sind ein 40-jähriger Malchiner und sein 17 Jahre alter Sohn, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, im Juni vergangenen Jahres einen 61 Jahre alten Nachbarn und guten Bekannten auf einem Hinterhof in der Malchiner Kreuzstraße zunächst schwer misshandelt und dann mit einer Wasserflasche ertränkt zu haben.

Mit einem Urteil wird in dem Prozess so schnell nicht zu rechnen sein. Wie ein Gerichtssprecher sagte, sind weitere Verhandlungstage bis zum 14. Mai angesetzt, der Prozess könnte sich aber auch noch bis in den Juni hineinziehen. Wegen des jugendlichen Mitangeklagten hatte das Gericht bereits zu Prozessauftakt Anfang Dezember die Öffentlichkeit vor die Tür geschickt. Auch bei den weiteren Verhandlungstagen wie am Montag sind Zuschauer nicht zugelassen. Erst die Verkündung des Urteils ist wieder öffentlich.

Die Staatsanwaltschaft sieht das Mordmerkmal der Grausamkeit erfüllt. Im Prozess muss aber auch geklärt werden, inwieweit Alkohol und Drogen bei der Tat eine Rolle spielten.

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