KOMMUNALWAHL

Bürgermeister von Briggow und Rosenow jetzt mit Führungszeugnis

Wegen Verzögerungen beim Justizministerium bangten zwei Bürgermeister im Amt Stavenhagen, ob sie zur Kommunalwahl zugelassen werden. Eine Kandidatin mus noch hoffen.
Eckhard Kruse Eckhard Kruse
Auch wenn Kandidaten wie Norbert Stettin (links) und Rainer Hardt bereits Bürgermeister sind, müssen sie für ihre erneute Kandidatur ein Führungszeugnis beim Wahlausschuss vorlegen.
Auch wenn Kandidaten wie Norbert Stettin (links) und Rainer Hardt bereits Bürgermeister sind, müssen sie für ihre erneute Kandidatur ein Führungszeugnis beim Wahlausschuss vorlegen.
Briggow.

Die Bürgermeister von Briggow und Rosenow dürfen aufatmen. Rainer Hardt und Norbert Stettin (beide Wählergemeinschaft) müssen nicht mehr fürchten, dass ihre Führungszeugnisse nicht mehr rechtzeitig ankommen und sie nicht mehr für die Kommunalwahlen am 26. Mai zugelassen werden. Letzteres hätte aber geschehen können. Denn ein Führungszeugnis ist eine Bedingung für die Kandidatur als Bürgermeister.

In der ersten Sitzung des Stavenhagener Wahlausschusses war Hardt und Stettin die Zulassung noch verwehrt worden. Beide Gemeinden hätten keinen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters gehabt. Doch nun sind ihre beiden Führungszeugnisse vom Bundesamt für Justiz erstellt und bereits in der Stavenhagener Amtsverwaltung angekommen, informierte Wahlleiter Joachim Demske. Der Wahlausschuss wird auch noch ein zweites Mal einberufen – spätestens am 4. April.

Ob bis dahin auch das fehlende Führungszeugnis der Grammentiner Bürgermeisterkandidatin Theresa Silberstein (Einzelbewerberin) eingegangen ist, bleibt abzuwarten. Denn die Ausstellung von Führungszeugnissen dauert nach Aussage des Wahlleiters in diesem Jahr deutlich länger als sonst. So könnte es passieren, dass sie nicht als Bürgermeisterkandidatin zugelassen werden kann.

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