Polizeieinsatz am Stellwerk

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Bahnverkehr in Teterow zeitweilig unterbrochen

Zwei Züge der Bahnverbindung über Teterow fielen am Montag aus. (Archivbild)
Zwei Züge der Bahnverbindung über Teterow fielen am Montag aus. (Archivbild)
Simon Voigt

Polizei ermittelte am Montagvormittag in Teterow nach einem Todesfall bei den Bahngleisen in Richtung Malchin. Zwei Züge fielen aus.

Bahnreisende mussten zum Wochenstart auf der Strecke zwischen Malchin und Teterow Geduld haben. Der Bahnverkehr war einige Zeit unterbrochen. Am Vormittag waren hier zwei Züge ausgefallen. Die Bahn schickte einen Bus als Ersatzverkehr, der die Reisenden von Malchin nach Güstrow brachte.

Grund war ein Polizeieinsatz in Höhe des Stellwerkes in Teterow auf Grund eines Todesermittlungsverfahrens, wie es offiziell seitens der Polizei hieß. Fremdeinwirkung konnte ausgeschlossen werden. Es handelte sich um einen Suizid. Zeugen hatten die Polizei alarmiert.

Kommentare (3)

Es ist erwiesen, dass eine unachtsame Berichterstattung über Suizid bei bereits gefährdeten Menschen Nachahmungshandlungen auslösen können. Medienschaffende tragen deshalb bei der Berichterstattung über Suizid eine enorme Verantwortung. Der Nordkurier scheint davon noch nicht allzu viel gehört zu haben. Die oben erwähnte Checkliste kann als Faltflyer zum Aufhängen in Ihren Redaktionsräumlichkeiten bestellt werden. Noch besser wäre es allerdings, generell gar nicht mehr über Suizide zu berichten.

Es zwingt sie doch niemand solche Artikel zu lesen, geschweige auch noch zu kommentieren.

Kommentar zu einem meiner Beiträge hier. Wozu ist denn eine Zeitung da, wenn nicht zum Lesen?! Meine Sorge ist nicht unberechtigt, denn allein in den letzten 4 Wochen berichtete der Nordkurier über 3 Suizide per Zug. Es würde mich nicht wundern, wenn einer davon einen dieser Artikel gelesen hatte.