TÖDLICHE UNFÄLLE

Wieder drei Verkehrstote am Wochenende im Nordosten

Auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern sind am Wochenende erneut drei Menschen ums Leben gekommen. In allen drei Fällen ist aber unklar, warum die Fahrer nicht rechtzeitig reagierten.
dpa
Für den Fahrer des Mustang kam jede Hilfe zu spät.
Für den Fahrer des Mustang kam jede Hilfe zu spät. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Bei Unfällen sind am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern erneut drei Menschen getötet und mehrere Unfallbeteiligte zum Teil schwer verletzt worden. Die tödlichen Unfälle ereigneten sich am Sonntag bei Wessin östlich von Schwerin und auf der A20 bei Neubrandenburg sowie am späten Samstagabend bei Retschow (Landkreis Rostock), wie Polizeisprecher erklärten.

Die genauen Unfallursachen sind bei diesen drei Unfällen unklar. Bereits vor einer Woche hatte es drei Tote und zwölf Verletzte bei einer Unfallserie im Nordosten gegeben.

So starb ein Motorradfahrer aus dem Nachbarland Brandenburg gegen Mittag, als er auf ein vor ihm fahrendes Auto auffuhr, das gebremst wurde. Der 67 Jahre alte Motorradfahrer stürzte, geriet auf die Gegenfahrbahn und wurde dort von einem Auto mit Wohnanhänger erfasst und tödlich verletzt. Die Straße war rund drei Stunden gesperrt, der Sachschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Autofahrer wurde aus seinem Wagen geschleudert

Ein 43-jähriger Autofahrer kam fast zeitgleich auf der A20 bei Neubrandenburg ums Leben. Sein Wagen geriet nach rechts von der Fahrbahn, überschlug sich mehrfach und landete auf dem Dach in einem Maisfeld. Der Mann aus der Nähe von Greifswald wurde aus dem Auto geschleudert und starb. Der Aufprall war derart heftig, dass der Motorblock aus dem Fahrzeug herausgerissen wurde. Die A20 war in Richtung Norden etwa zwei Stunden gesperrt.

In der Nacht zu Sonntag war ein 20-jähriger Autofahrer bei Retschow ebenfalls nach rechts an der Straße abgekommen und der Wagen frontal gegen einen Straßenbaum geprallt. Der Fahrer aus dem Landkreis wurde eingeklemmt und starb noch am Unfallort.

Frau aus brennendem Auto gerettet

Bei dichtem Straßenverkehr kollidierten bereits am Freitag im Urlauberanreiseverkehr auf der Insel Usedom bei Bansin vier Fahrzeuge. Ein Wagen war auf die linke Fahrspur geraten und mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden zwei weitere Autos beschädigt. Dabei wurden vier Menschen verletzt. Der Schaden belief sich auf rund 100 000 Euro.

In Rostock retteten Passanten eine 78 Jahre alte Frau am Samstag aus ihrem brennenden Auto. Sie war durch gesundheitliche Probleme mit dem Wagen gegen zwei Straßenbäume gestoßen und das Auto habe Feuer gefangen. Ersthelfer befreiten die Frau aus dem Fahrzeug und sie kam mit leichten Verletzungen davon.

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