Prinzip der freien Schulwahl
Volksinitiative fordert kostenfreie Fahrt für alle Schüler

Der im Landkreis Vorpommern-Rügen gestarteten Volksinitiative hatte sich auch der Städte- und Gemeindetag angeschlossen.
Der im Landkreis Vorpommern-Rügen gestarteten Volksinitiative hatte sich auch der Städte- und Gemeindetag angeschlossen.
Carsten Rehder

Beim Besuch der örtlich zuständigen Schule ist der Schulbus kostenfrei, der Transport zu anderen Schulen nicht. Das ist laut Kritikern eine Ungleichbehandlung.

Die unterschiedliche Bezuschussung der Schülerbeförderung in Mecklenburg-Vorpommern ist trotz der jüngsten Gesetzesänderung weiter Streitthema im Land. Am Dienstagnachmittag will eine Volksinitiative dem Landtag in Schwerin ihre Unterschriftenliste gegen die ungleiche Behandlung der Schüler übergeben.

Während Kinder und Jugendliche beim Besuch der örtlich zuständigen Schule den Schulbus kostenfrei nutzen können, müssen Schüler für den Transport zu anderen Schulen bezahlen. Das widerspricht nach Ansicht der Kritiker dem zugesicherten Prinzip der freien Schulwahl.

Der im Landkreis Vorpommern-Rügen gestarteten Volksinitiative hatte sich auch der Städte- und Gemeindetag angeschlossen. Falls die erforderliche Zahl gültiger Unterschriften erreicht wird, muss sich der Landtag mit dem Thema befassen.