BADEN

So gut sind die Badestellen in MV wirklich

Etwa 500 Badestellen von Usedom und Rügen bis in die Seenplatte werden von den Gesundheitsämtern während der Badesaison regelmäßig überprüft. Sie kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.
dpa
Ab ins Wasser: An den meisten Badestellen in Mecklenburg-Vorpommern ist die Badewasserqualität ausgezeichnet (Symbilbild)
Ab ins Wasser: An den meisten Badestellen in Mecklenburg-Vorpommern ist die Badewasserqualität ausgezeichnet (Symbilbild). Stefan Sauer
Jörg Marquardt, Kontrollbeauftragter des Gesundheitsamtes des Landkreises Vorpommern-Greifswald, test am Strand von Ahlbe
Jörg Marquardt, Kontrollbeauftragter des Gesundheitsamtes des Landkreises Vorpommern-Greifswald, test am Strand von Ahlbeck auf der Insel Usedom das Badewasser. Stefan Sauer
Am Strand testet er die Wassertemperatur.
Am Strand testet er die Wassertemperatur. Stefan Sauer
Rostock.

Die Badestellen an der gut 1500 Kilometer langen Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns und an den Seen haben überwiegend eine ausgezeichnete Qualität. Das geht aus der Badewasserkarte des Landes hervor. Noch bis 10. September kontrollieren die Gesundheitsämter alle vier Wochen die Badegewässer, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mitteilte.

Etwa 500 Stellen würden regelmäßig kontrolliert. Neben der Küste, wo Badeort an Badeort liegt, gibt es ein dichtes Netz von Badestellen zwischen Schwerin im Westen und Feldberg im Südosten des Landes. Wegen der Corona-Pandemie begannen die amtlichen Prüfungen in diesem Jahr etwas später. Normalerweise starten sie Anfang Mai.

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So werden das Wasser und die Badestellen untersucht

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit der Insel Usedom konzentrieren sich die Badestellen auf der Insel Usedom, am Greifswalder Bodden und am Stettiner Haff. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes prüfen einem Sprecher zufolge an 60 Naturbadestellen, ob Wasser und Umgebung in Ordnung sind. Sie ermitteln den ph-Wert und zusätzlich im Bodden und in den Binnenseen die Sichttiefe des Wassers. Zudem schauen die Experten, ob es Verschmutzungen gibt. Geprüft werden unter anderem Färbung, Geruch und eventuelle Schaumbildung des Wassers.

Die Proben werden in Badebereichen bei ungefähr einem Meter Wassertiefe 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche entnommen. Im Labor werden sie unter anderem auf Bakterien untersucht, die auf eine Verunreinigung mit Abwasser hindeuten und die Wundinfektionen und Magen-Darm-Probleme verursachen. Vor allem geht es um Darmbakterien von Mensch und Tier.

Hier finden Sie die Badewasser-Karte das Landes mit den Ergebnissen für alle Kontrollstellen.

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