CORONA-KRISE

Schwesig befürchtet, dass MV in 14 Tagen Risikogebiet ist

Raus aus der Telefonkonferenz mit den anderen Länderchefs – rein in den Landtag: Die MV-Ministerpräsidentin verkündete im Parlament eine besorgniserregende Nachricht.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) befürchtet, dass MV in 14 Tagen Risikogebiet ist.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) befürchtet, dass MV in 14 Tagen Risikogebiet ist. Jens Büttner
Schwerin.

Hektische Stunden in Schwerin und Berlin: Die Corona-Krise gibt derzeit den politischen Takt vor. Und der ist eminent schnell. Am Mittwochmorgen pendelte MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig fast im Minutenrhythmus zwischen der Telefonschalte mit ihren 16 Amtskollegen sowie dem Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel und ihren Wortbeiträgen im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Dort gab die SPD-Politikerin bekannt, dass die Landesregierung bei der Uni Greifswald eine Modulation in Auftrag gegeben hat, wann denn nun die wuchtige zweite Corona-Welle über Mecklenburg-Vorpommern hereinbricht.

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In dem Zusammenhang betonte Schwesig nachdrücklich, dass jetzt massive Kontaktbeschränkungen notwendig seien, um als Wellenbrecher in der Corona-Pandemie zu fungieren. Wenn jetzt nicht harte Maßnahmen ergriffen würden, wäre Mecklenburg-Vorpommern landesweit in 14 Tagen ein Corona-Risikogebiet. Dass heißt: Dann würde der Inzidenzwert die 50er-Marke übertreffen. Die Zahl der Neuinfizierten würde dann innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner über 50 steigen.

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„Wir müssen die Krise vom Ende her denken. Abwarten hilft jetzt nicht. Wir müssen konsequent handeln”, sagte Schwesig. Die Ministerpräsidentin kündigte parallel an, dass trotz aller Wellenbrecher-Maßnahmen Schulen und Kitas geöffnet bleiben würden. Gleichzeitig müsse der Staat helfen, die Umsatzeinbußen von Unternehmen zu kompensieren.

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Kommentare (8)

Die Politik hat eine neue Parole gefunden: "Wellenbrecher". 😠 Damit glaubt die Landesfürstin von MV - genauso wie ein Teil ihrer Amtskollegen und auch die große Chefin - nun wohl alles rechtfertigen zu können, was ihr noch so an weiteren Verboten vorschwebt! Wird Zeit, dass diejenigen, die damit nicht einverstanden sind, dies auch mal deutlich machen. Zum Beispiel montags 19:00 Uhr in Neubrandenburg.

Mach ruhig. Denk ans Transparent und Antitranspirant.

Wie immer, nix als geistiger Dünnschiss.
Geh' und mach Winterschlaf! Wenn Du den gleich noch über den nächsten Winter ausdehnst, hast Du vielleicht Glück, dass es bis dahin möglicherweise schon irgendwas gibt, was Du Dir impfen lassen kannst. Und wenn's ein Placebo ist. Soll ja durchaus auch wirksam sein.

Genau wegen euch Covididioten müssen die anderen jetzt um ihre Arbeit fürchten. Weil ihr zu dämlich seid eine Maske zu tragen. Euch Ars... sollte man ....

Montagsdemo in Neubrandenburg. Es muss nichts mitgebracht werden. Weder Maske noch Gehirn!

Größtes Risikogebiet sind die Angst- und Panikmacher. Während tagtäglich tausende Menschen an was anderem versterben, starren wir masochistisch auf ausgedachte Inzidenzzahlen, die wenn sie erreicht werden sollten - tja, was passiert dann eigentlich? Muss in den Kliniken dann wieder gearbeitet werden? Das Gesundheitssystem ist nicht auf Gesundheit ausgelegt sondern auf Wirtschaftlichkeit. Leere Kliniken unwirtschaftlich - Personalabbau. Selbst bei belegten Kliniken werden Personalzahlen optimiert. Tragt also Mundschutz und haltet Abstand, zerlegt Euer Sozialleben, damit der Gesundheitssektor weiter herumstottert.

Panik macht nur einer ...

Da wir nun bald alle das virus in uns tragen muss man feststellen, das alle bisheringen Maßnahmen für die Katz waren,denn sie haben nicht gefruchtet. Wer sagt denn nun das wieder neue Versuchstestmaßnahmen Wirkung zeigen? Na ja das Volk muss ja als Dumm dargestellt werden wer an die neuen denunzirenden Maßnahmen glaubt das das wirkt.