PROBEALARM

Rostock testet seine Sirenen

Das wird laut: In Rostock sollen am Sonnabend alle Sirenen aufheulen. Bei dem Probealarm will die Stadt testen, ob im Ernstfall alles funktioniert. Die Polizei ruft zu Ruhe auf.
Eine Sirene (Symbolbild) Sirenen
Eine Sirene (Symbolbild) Sirenen Roland Weihrauch
Rostock.

Am Sonnabend wird es in Rostock laut: Die Hansestadt testet alle seine Sirenen im Stadtgebiet gleichzeitig. Der Probealarm beginnt um 11 Uhr, 19 Sirenen der Feuerwehr sollen dabei getestet werden. „Aktuell besteht keine Gefahr!”; betont die Polizei in Rostock am Morgen.

Die Hansestadt hat im vergangenen Jahr neue Sirenen installiert und kann damit inzwischen rund 95 Prozent der Bevölkerung (210.000 Einwohner) erreichen, wie es heißt. Zwei weitere Sirenen sollen in diesem Jahr folgen.

Bei dem Probealarm werden alle Sirenen vier Mal im Abstand von fünf Minuten verschiedene Töne abspielen. Zuerst ein 15-sekündiger Dauerton, dann ein Heulton über 60 Sekunden, der zweimal unterbrochen wird. Danach folgen ein auf- und abschwellender Heulton und ein weiterer 60 Sekunden langer Dauerton, der Entwarnung signalisiert. Insgesamt soll der Test rund 20 Minuten dauern. Wer will, kann auf der Website der Stadt schon jetzt in die Töne reinhören. Dort sind auch die verschiedenen Bedeutungen der Sirenen und Verhaltensweisen erklärt.

Bürgertelefon eingerichtet

Im ganzen Stadtgebiet werden am Sonnabend 120 freiwillige Helfer gut zuhören und die Warnsignale prüfen. Die Polizei rief die Bevölkerung bereits zur Ruhe auf. Für Fragen ist ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Nummer 0381/3813791 ist von 10.30 bis 12Uhr geschaltet. Das Brandschutz- und Rettungsamt bittet darum, bei Fragen nicht die bekannten Notrufnummern der Rettungsdienste oder der Polizei zu wählen.

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