SANDTIGERHAI „NIKI”

Publikumsliebling im Stralsunder Ozeaneum ist tot

„Niki” lockte jeden Tag hunderte Besucher im Ozeaneum an das Großbecken. Im Alter von 18 Jahren starb die Sandtigerhai-Dame nun. Warum, das soll genauer untersucht werden.
dpa
Sandtigerhai-Dame „Niki” war seit Jahren das Hai-light im Ozeaneum in Stralsund.
Sandtigerhai-Dame „Niki” war seit Jahren das Hai-light im Ozeaneum in Stralsund. Stefan Sauer
Stralsund.

Der Sandtigerhai „Niki”, einer der Publikumslieblinge im Ozeaneum Stralsund, ist tot. Das 2,70 Meter lange und rund 200 Kilogramm schwere Tier starb bereits am vergangenen Freitag im Alter von 18 Jahren an Herz-Kreislauf-Versagen, wie das Ozeaneum am Montag mitteilte. Das Weibchen war im Jahr 2012 aus dem Zoo-Aquarium Berlin nach Stralsund gekommen und zog seither im 2,6-Millionen-Liter-Becken „Offener Atlantik” seine Bahnen.

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Die Ursache für das Herz-Kreislauf-Versagen von „Niki” ist noch unklar, wie der Direktor am Deutschen Meeresmuseum, Harald Benke, erklärte. Um das herauszufinden, sei das Tier obduziert worden. Proben sollen von Spezialisten bakteriologisch und histologisch untersucht werden.

„Niki” war gute Lehrerin für Kinder

„Niki” war alles andere als eine Greisin. In freier Wildbahn werden Tigerhaie einer Museumssprecherin zufolge etwa 40 Jahre alt. Vor dem Großbecken des Ozeaneums beobachteten Benke zufolge täglich Hunderte Gäste den Sandtigerhai, wie er mit typisch leicht geöffnetem Maul gemächlich umherschwamm. „Durch unsere jahrelange Obhut von „Niki” konnten wir bei museumspädagogischen Angeboten bereits den Jüngsten vermitteln, dass Sandtigerhaie völlig zu Unrecht als gefährliche Tiere gelten.”

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