TRAUER UM DINDA

Orang-Utan im Rostocker Zoo gestorben

Das Orang-Utan-Weibchen Dinda aus dem Rostocker Zoo ist gestorben. Sie hinterlässt nach ihrem plötzlichen Tod eine kleine Tochter.
Orang-Utan-Weibchen Dinda mit ihrer Tochter Lintang. Dinda ist in der Nacht auf Donnerstag im Rostocker Zoo gestorben.
Orang-Utan-Weibchen Dinda mit ihrer Tochter Lintang. Dinda ist in der Nacht auf Donnerstag im Rostocker Zoo gestorben. Archivbild Bernd Wüstneck
Rostock.

Wie der Rostocker Zoo auf seiner Facebook-Seite mitteilte, ist das Orang-Utan-Weibchen Dinda in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gestorben. Demnach sei noch unklar, warum das 13 Jahre alte Tier so plötzlich ums Leben kam. Der Orang-Utan aus dem Darwineum hätte aber seit Sonntag gesundheitliche Probleme gehabt, die in einer Tierklinik behandelt wurden, heißt es weiter vom Zoo. 

Noch am Mittwoch sei sie dort umfassend untersucht worden. „Unsere Tierpfleger im Darwineum und alle Mitarbeiter im Zoo sind sehr bestürzt”, teilte Zookuratorin Antje Angeli mit. Auch die Mitglieder der Orang-Utan-Gruppe des Zoos seien angesichts des Todes von Dinda verunsichert. Es brauche nun etwas Zeit und Ruhe, damit sich das Leben in der Gruppe wieder normalisiere, teilte die Kuratorin mit.

Zoo hofft auf Dindas Schwester

Dinda hinterlässt ihre kleine Tochter LinTang, die jetzt von ihren Pflegerinnen und Pflegern umsorgt wird. Der Zoo hofft, dass Dindas Schwester Hsio-Ning sich, neben ihrer Tochter Niah, nun auch um LinTang kümmern wird.

Doch trotz der Trauer um Dinda gibt es auch positive Aussichten für den Zoo. Noch im Februar, spätestens aber März oder April soll die Orang-Utan-Gruppe wieder Zuwachs bekommen. Dann nämlich wird das 43 Jahre alte, schwangere Weibchen Sunda zum sechsten Mal Mutter werden.

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