TERROR IN HALLE

MV erhöht Schutz jüdischer Einrichtungen

Nach dem antisemitischen Angriff auf eine Synagoge in Halle und der Tötung von zwei Menschen hat Mecklenburg-Vorpommern den Juden mehr Schutz zugesichert. Das betrifft vor allem drei Städte.
dpa
Das Gespräch habe die Gewissheit gefestigt, dass der Staat viel für die Sicherheit der jüdischen Bürger tu
Das Gespräch habe die Gewissheit gefestigt, dass der Staat viel für die Sicherheit der jüdischen Bürger tue. Jens Büttner
Schwerin.

Als Reaktion auf den antisemitischen Terroranschlag von Halle erhöht Mecklenburg-Vorpommern den Schutz der jüdischen Einrichtungen im Land. Dies betreffe die Polizeipräsenz vor Synagogen und Gemeindezentren in Rostock, Schwerin und Wismar sowie den passiven Schutz durch Sicherheitstechnik.

Polizeiexperten würden bei Modernisierung und Erweiterung der Anlagen beraten, das Land werde das Geld bereitstellen, kündigte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Donnerstag in Schwerin nach einem Treffen mit Vertretern der beiden Jüdischen Gemeinden an.

Nach den Worten von Landesrabbiner Yuriy Kadnykov hat der Angriff eines mutmaßlichen Rechtsextremisten am 9. Oktober auf die Synagoge in Halle und die Tötung von zwei Menschen bei der jüdischen Bevölkerung große Sorge ausgelöst. Doch habe das Gespräch mit Caffier die Gewissheit gefestigt, dass der Staat viel für die Sicherheit der jüdischen Bürger tue.

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