MEHR GEWALTTATEN

Kriminalität in MV 2019 wieder gestiegen

In MV wurden im vergangenen Jahr wieder mehr Straftaten erfasst. Einen Anstieg gab es vor allem bei Körperverletzungen, Mord und Totschlag sowie bei Rauschgiftvergehen.
Die Zahl der Straftaten in MV ist nach zwei Jahren mit Rückgängen 2019 erstmals wieder gestiegen.
Die Zahl der Straftaten in MV ist nach zwei Jahren mit Rückgängen 2019 erstmals wieder gestiegen. Bernd Wüstneck
Schwerin.

Die Zahl der Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern ist nach zwei Jahren mit Rückgängen 2019 erstmals wieder gestiegen. Wie aus der am Dienstag in Schwerin veröffentlichten Kriminalitätsstatistik hervorgeht, wurden im Vorjahr im Nordosten exakt 111.329 Straftaten erfasst. Das entsprach einem Zuwachs von etwa 2,5 Prozent.

Während Diebstähle, Wohnungseinbrüche und Sexualdelikte zurückgingen, verzeichnete die Polizei unter anderem bei Körperverletzungen, Mord und Totschlag sowie bei Rauschgiftvergehen Zuwächse. Mit durchschnittlich 6916 Straftaten pro 100.000 Einwohner gehört der Nordosten aber weiterhin zu den Bundesländern mit der niedrigsten Kriminalitätsbelastung. „Mecklenburg-Vorpommern ist ein sicheres Land”, betonte Innenminister Lorenz Caffier (CDU).

Die Zahl der Tatverdächtigen ohne Berücksichtigung der aufenthaltsrechtlichen Straftaten ist leicht um 1,4 Prozent auf 42.722 (2018: 42.112) gestiegen. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen betrug im Jahr 2019 14,3 Prozent, insgesamt wurden 6.089 nichtdeutsche Tatverdächtige ermittelt. 2018 waren es 6034. Bei den nichtdeutschen Nationalitäten dominieren dem Innenministerium zufolge weiterhin die syrischen Tatverdächtigen, wenn auch mit einer um 130 gesunkenen Tatverdächtigenzahl (1.052 Tatverdächtige), gefolgt von polnischen und rumänischen Tatverdächtigen.

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