ROTTWEILER-ATTACKE IN ROSTOCK

Hund verbeißt sich in Kopf von 42-Jährigem

In Rostock hat ein Hund sein Herrchen in den Kopf gebissen und schwer verletzt. Die Retter konnten das Tier nicht beruhigen. Die „Gefahrenabwehr Tier” der Berufsfeuerwehr rückte an.
Stefan Tretropp Stefan Tretropp
Ein Rottweiler hat einen Mann in Rostock angegriffen und verletzt. (Symbolbild)
Ein Rottweiler hat einen Mann in Rostock angegriffen und verletzt. (Symbolbild) Philipp Schulze
Rostock.

Erst mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr konnte ein aggressiver Rottweiler beruhigt werden, der kurz zuvor sein Herrchen in den Kopf gebissen und schwer verletzt hatte. Der dramatische Vorfall hatte sich nach Angaben von Stefan Kieckhöfer, Pressesprecher im Brandschutz- und Rettungsamt, bereits am Montag im Rostocker Ortsteil Toitenwinkel ereignet.

Nach Kieckhöfers Angaben wurden Rettungsdienst und Feuerwehr gegen 21 Uhr in die Wohnung des 42-jährigen Hundebesitzers gerufen. Wie es hieß, hatte der Rottweiler aus noch unbekannten Gründen sein Herrchen plötzlich attackiert, es in den Kopf gebissen. „Der Patient war zwar ansprechbar, hatte aber eine Bissverletzung im Gesicht und am Kopf”, erklärte Kieckhöfer. Da es auch den Rettern nicht gelang, den aggressiven Hund zu beruhigen, kam die „Gefahrenabwehr Tier” der Berufsfeuerwehr zum Einsatz.

„Wir haben es zunächst mit einem Betäubungsmittel im Futter probiert, das zeigte jedoch keine Wirkung”, sagte Stefan Kieckhöfer. Deshalb musste der Rottweiler mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr handlungsunfähig gemacht werden. Der benommene Hund kam danach umgehend in die Tierklinik, der 42-Jährige in ein Krankenhaus.

Erst vor knapp zwei Wochen hatte die Gefahrenabwehr Tier der Berufsfeuerwehr Rostock einen aggressiven Wolfshund erschossen.

 

 

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