BAHNTUNNEL VOLLGELAUFEN

Heftige Unwetter in MV führen zu über 200 Einsätzen

Vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, blockierte Zugstrecken: Am Dienstag wüteten in Teilen von MV schwere Gewitter. Betroffen war vor allem Rostock.
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dpa
Abgerissene Äste, umgestürzte Bäume und das Wasser, das teilweise hoch auf den Straßen stand, behinderten
Abgerissene Äste, umgestürzte Bäume und das Wasser, das teilweise hoch auf den Straßen stand, behinderten vielerorts den Verkehr. Frank Hormann
Rostock.

Ein schweres Gewitter führte am Dienstagabend unter anderem zu Überschwemmungen in Rostock. Im Stadtgebiet kam es aufgrund des Unwetters zu rund 150 Einsätzen. Nach Angaben der Feuerwehr sind einige Keller vollgelaufen, abgerissene Äste, umgestürzte Bäume und das Wasser, das teilweise hoch auf den Straßen stand, behinderten vielerorts den Verkehr.

Doch nicht nur die Stadt war betroffen, wie die Polizei mitteilt: Das Unwetter erfasste am Nachmittag und frühen Abend vor allem den Nordwesten und Nordosten des Landkreises Rostock. Auch das Gebiet zwischen Güstrow und Rostock wurde durch das Gewitter in Mitleidenschaft gezogen. 60 Einsätze führten allein die Feuerwehren des Landkreises zwischen 15 und 19 Uhr durch.

Konzert in Kühlungsborn musste abgesagt werden

In Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim mussten die Rettungskräfte zwischen 15.30 Uhr und 21.30 rund 16 Mal ausrücken, etwa wegen umgestürzter Bäume und abgerissener Äste. In Grabow war ein Bahntunnel vollgelaufen.

Ein Baum kippte auf das Gleis der historischen Bahn Molli zwischen Heiligendamm und Kühlungsborn und unterbrach so den Zugverkehr. Die Passagiere eines Zuges mussten auf freier Strecke ausharren und wurden durch das Zugpersonal betreut. Ein Konzert in Kühlungsborn musste wegen der heftigen Unwetter abgesagt werden. Laut Polizeiangaben wurde bei den Unwettern am Dienstagabend niemand verletzt.

 

 

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