JAHRESBILANZ 2019

Gehäufte Extremwetterereignisse in MV

Starkregen und extreme Hitze im Sommer, Staubstürme und Waldbrände wie der bei Lübtheen: „Der Klimawandel ist auf der Überholspur”, sagte ein DWD-Sprecher.
dpa
Im April verwandelte ein Staubsturm auf Usedom eine Straße in eine Wüstenlandschaft.
Im April verwandelte ein Staubsturm auf Usedom eine Straße in eine Wüstenlandschaft. Tilo Wallrodt
Autofahrer wurden zu besonderer Vorsicht aufgerufen.
Autofahrer wurden zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Tilo Wallrodt
Bei Lübtheen wütete im Sommer der größte Staubsturm der Geschichte MVs.
Bei Lübtheen wütete im Sommer der größte Staubsturm der Geschichte MVs. Bundeswehr
Einsatzkräfte waren wochenlang im Einsatz.
Einsatzkräfte waren wochenlang im Einsatz. Bundeswehr
Schwerin.

2019 haben sich Extremwetterereignisse in Mecklenburg-Vorpommern gehäuft. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellte in seiner Jahresbilanz den Staubsturm in April bei Wolgast und den größten Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns bei Lübtheen im Juni heraus. Es habe aber insbesondere im Sommer zahlreiche weitere Ereignisse wie Starkregen und extreme Hitze gegeben. Das gehäufte Auftreten von Extremwettereignissen ist laut Klimaforschern eng mit dem menschengemachten Klimawandel verbunden.

So war es im Nordosten im vergangenen Jahr 2,3 Grad wärmer als zwischen 1961 bis 1990, der international anerkannten Referenzperiode. „Der Klimawandel ist auf der Überholspur”, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich am Montag nach der vorläufigen Auswertung der rund 2000 DWD-Messstationen. Neun der zehn heißesten Jahre in Deutschland seien zwischen 2010 und 2019 verzeichnet worden. „Das ist kein Zufall.” Deutschlandweit lag die Mitteltemperatur für 2019 bei 10,2 Grad.

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