DURCHSUCHUNG

Ermittler aus MV haben Mundschutz-Händler im Verdacht

Masken sind in der Corona-Krise ein wichtiges Gut. Kein Wunder, dass einige Menschen daraus Kapital schlagen. Die Polizei hat nun gegen Verkäufer von billiger Ramschware zugeschlagen.
Drei Personen haben Ermittler in MV festgenommen. Sie sollen unzulässige Masken verkauft haben.
Drei Personen haben Ermittler in MV festgenommen. Sie sollen unzulässige Masken verkauft haben. (Symbolbild) ROBERT MICHAEL
Schwerin.

Beamte aus Mecklenburg-Vorpommern haben am Mittwoch drei Personen wegen des Weiterkaufs von billiger Masken-Ramschware verhaftet. Sie sollen Masken aus Vietnam importiert und diese als FFP2-Atemschutzmasken weiterverkauft haben – wohl wissend, dass die Masken weder die entsprechende Zertifizierung noch FFP2-Eigenschaften hatten. Das berichtete die Staatsanwaltschaft Schwerin am Mittwoch.

Beamte des Landeskriminalamts MV, unterstützt durch Beamte der Landesbereitschaftspolizei, haben im Auftrag der Staatsanwaltschaft Schwerin die Wohnung von zwei Männern (52 und 32 Jahre alt) sowie einen Firmensitz und einen Hallenkomplex im Landkreis Ludwigslust-Parchim durchsucht. Auch die Wohnung einer 34-jährigen Frau sowie ein Firmensitz im Raum Dresden wurde durchsucht. Bei den Durchsuchungen konnten Atemschutzmasken in erheblichem Umfang sichergestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt gegen die drei Beschuldigten wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrugs sowie des Verstoßes gegen das Medizinprodukte-Gesetz.

 

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